(mk) Am Mittwoch trafen sich die Fricktaler Serviceklubs zu einem «get together»- und Networking-Anlass im FiBL in Frick. Auf Einladung des Kiwanisklubs Frick waren sage und schreibe über 100 Mitglieder aus acht verschiedenen Serviceklubs anwesend.
Vertreten waren der Kiwanis Frick & Rheinfelden, Rotaryclub Laufenburg und Rheinfelden, die Odd Fellows Rheinfelden, der Lionsclub Fricktal, Soroptimist Int. Fricktal und Inner Wheel Basel & Riehen.
Nach einer Begrüssung durch Urs Rudin, Präsident KC Frick, hielt das Geschäftsleitungsmitglied des FiBL Beate Huber ein Referat über die 50 Jahre FiBL, den einfachen Start in Oberwil BL, die Dislokation nach Frick in die ehemalige Landwirtschaftliche Schule und den stetigen Ausbau der Dienstleistungen und Angebote des FiBL.
Die Welt kommt in Riesenschritten an ihre planetaren Grenzen und es ist ein Gebot der Stunde, darauf mit Ökologie und nachhaltigem Anbau zu reagieren. Das FiBL ist nicht nur ein Forschungsstandort, sondern Beratung und Weiterbildung der Landwirte, Obst- und Rebbauern werden gross geschrieben. So versucht man immer wieder, Probleme mit Lösungsvorschlägen zu beheben. Mittlerweile arbeitet das FiBL mit 600 Landwirtschaftsbetrieben zusammen und jährlich sind ca 200 Betriebe in solche Verfahren integriert. Das FiBL ist mit 350 Mitarbeiter/innen einer der grössten Arbeitgeber im oberen Fricktal mit Ausstrahlung in diesem Gebiet in die ganze Welt. Seit einigen Jahren begleitet man auch Projekte des Bio-Landbaus in Bolivien, Kenia und Indien. Forschungsprojekte begleitet man aber auch in Deutschland, Österreich, Frankreich, Ungarn und in der EU ganz allgemein. Viele Teilnehmer/innen des «get together» wussten nicht um die Bedeutung dieses Forschungs- und Beratungsinstituts und dessen Ausstrahlung weltweit. Das Fricktal ganz allgemein darf stolz sein auf das FiBL.
Im FiBL-Restaurant konnten sich die Teilnehmer von einem exquisiten Apéro riche und hervorragenden Bio-Weinen überzeugen. Es war für alle neu zu erfahren, dass das FiBL-Restaurant öffentlich ist. Das Networking über all die Serviceklubs wurde rege genutzt und der Anlass stiess auf ein sehr positives Echo. Den Abend rundete ein Kurzvortrag des Fricker Vizeammanns Gunthard Niederbäumer über die Gemeinde Frick ab, über deren schöne Seiten aber auch die Probleme (Finanzierung anstehender Grossprojekte, Bahnhof, MZH und Hallenbad). Auf den Heimweg durften die Teilnehmer/innen noch eine Flasche „ Verjus“ vom FiBL mitnehmen.