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Frick: Unterkunft für Geflüchtete an Autobahn-Werkhof wird ausgebaut

(pd) Die bestehende kantonale Unterkunft für Geflüchtete im ehemaligen Autobahn-Werkhof Frick soll von 150 Plätzen um eine Kapazität von 80 Plätzen auf neu 230 Plätze erweitert werden. Dazu werden zu den bereits auf dem Gelände stehenden Containern weitere 22 Wohncontainer und 4 Sanitärcontainer aufgestellt. Der Gemeinderat hat sich auf eine Anfrage des Kantonalen Sozialdiensts positiv zur geplanten Erweiterung geäussert.


Gemäss den Szenarien des Staatssekretariats für Migration (SEM) ist auch im laufenden Jahr wieder mit hohen Flüchtlingszahlen zu rechnen. Für den Kanton Aargau könnte dies wie im letzten Jahr eine Zuweisung von über 3’000 Personen bedeuten, die untergebracht und betreut werden. Die Geflüchteten werden in der Unterkunft wie bisher durch eine professionelle Organisation betreut. Zudem wird die enge Zusammenarbeit mit einer Begleitgruppe, die durch den Kantonalen Sozialdienst geleitet und in der die Betreiberorganisation, die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke, die Blaulichtorganisationen, die Gemeinde und weitere Organisationen vertreten sind, fortgesetzt. Damit kann eine menschenwürdige Unterbringung der Geflüchteten wie auch ein reibungsloser Betrieb gewährleistet werden. Der Gemeinderat Frick möchte mit seiner positiven Haltung gegenüber der vorgesehenen Unterkunftserweiterung einen Beitrag dazu leisten, dass im Aargau möglichst keine Geflüchteten und insbesondere keine besonders verletzlichen Personen wie Familien und Kinder unterirdisch untergebracht werden müssen.
Für die Wohncontainer, die neben der Halle platziert werden, wird der Kantonale Sozialdienst bei der Gemeinde ein Baugesuch einreichen. Das Baugesuch umfasst nebst der Erweiterung um 80 Plätze den befristeten Betrieb der ganzen Unterkunft bis Ende des Jahres 2027. Die zusätzlichen Unterkunftskapazitäten sollen ab Juni 2024 bereitstehen.