(chm) Am 21. September um 17 Uhr spielt Johannes Strobl auf der prächtigen Metzler-Orgel in der kath. Kirche St. Peter und Paul, Frick, ein Orgelkonzert.
Im Programm stellt der Organist drei Komponisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts vor, die aus der Beschäftigung mit der Musik ihrer barocken Vorgänger Anregung und Inspiration für ihr eigenes Schaffen gewonnen haben. Er bringt ihre drei romantischen Werke mit je einem barocken Werk in Verbindung: Dem Präludium und Fuge a-Moll von Johann Sebastian Bach stellt der Organist Felix Mendelssohns Sonate A-Dur gegenüber. Der barocken Toccata prima von Georg Muffat folgt das romantische Präludium
e-Moll von Johannes Brahms. Zum Präludium e-Moll von Dietrich Buxtehude paart Johannes Strobl die Sonate h-Moll von Josef Labor.
Johannes Strobl stammt aus Kärnten in Österreich, ist Absolvent der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst «Mozarteum» in Salzburg, wo er bei Heribert Metzger sowohl das Lehr- und Konzertdiplom für Orgel als auch das A-Diplom in Katholischer Kirchenmusik mit Auszeichnung erwarb. Das Studium der Alten Musik an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jean-Claude Zehnder und Jörg-Andreas Bötticher beendete er mit Diplomen in Orgel und Cembalo. Er konzertierte in vielen europäischen Ländern, in Israel, Japan, den USA, Brasilien und Argentinien. Von 2001 bis 2024 war Johannes Strobl Kirchenmusiker der Pfarrei Muri und konnte dort in der Klosterkirche Muri als Veranstaltungsort für Alte Musik mit mehrchöriger Vokal- und Instrumentalmusik starke Akzente im Aargauer Kulturleben setzen.
Von Mai bis Oktober 2021 spielte er in 20 Konzerten an der grossen Orgel der Klosterkirche Muri das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach. Eine Reihe von Aufnahmen dokumentiert seine Arbeit an der Klosterkirche Muri. Als Dozent an der Hochschule Luzern – Musik trägt Johannes Strobl seit 2011 in unterschiedlichen Fachbereichen (Orgel, Liturgisches Orgelspiel und Improvisation, Generalbass und Aufführungspraxis, Ensemble und Kammermusik, Oratorium und Barockoper) zur Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker bei.
Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.