(db) «Wenn Jodler zäme sind, so gits e gfreuti Sach. S’wird nid politisiert, es git kei böse Krach. Äs fröhlichs Jodellied, das wird zum Beschte gee. Myn liebe, alte Fründ was wotsch denn du no meh?»
Mit diesen Zeilen des Liedes «Am Jodlertisch» von Fred Kaufmann eröffneten die Frauen und Mannen des Jodlerklubs Frick ihre 68. Generalversammlung im Frickbergstübli.
An dem Abend widmeten sich die fast vollzählig anwesenden Klubmitgieder für einmal nicht dem Üben des traditionellen Liedgutes, sondern gingen über ihre Bücher. Da wurde für einmal eben doch politisiert und kritische Fragen gestellt.
Das war auch gut so. Einmal im Jahr sollen die internen Fakten auf den Tisch kommen und es darf auch eine Diskussion zu diesem oder jenem Traktandum geführt werden.
Es zeigte sich, dass der Jodlerklub Frick ein lebendiger, gut aufgestellter Klub ist. Da ist einerseits die Traditions- und Ortsverbundenheit und andererseits die Offenheit gegenüber Neuem, welche dazu führt, dass Sängerinnen und Sänger unterschiedlichster Herkunft und Alters an diesem Jodlertisch einen Platz finden.
In seiner Jahresansprache würdigte Matthias Hunziker denn auch diese Vielfalt, in dem er einen kleinen Reim zum jedem Aktivmitglied vortrug. Der Klub durfte auch dieses Jahr drei Neuzugänge vermelden.
Erfreulich war auch, dass das Jahresbudget in diesem Jahr ohne Gegenstimme genehmigt werden konnte und dass dieses bereichernde Hobby, dank dem Einsatz von allen aktiven Sängerinnen und Sängern und ihren Verwandten und Freunden, weiterhin eine selbsttragende Angelegenheit ist.
Nach dem gemütlichen Essen und dem informativen Geschäftsteil durften sich alle zurücklehnen und mit einem kleinen Film das erfolgreiche Jodeljahr 2023 Revue passieren lassen.
Mit dem Lied «Bärgarve» von Hans Walter Schneller wurde die GV 2024 des Jodlerklubs würdig geschlossen.In diesem Rahmen wurde die Basis für das Kerngeschäft – nämlich das Jutzen – für das nächste Jahr gut vorbereitet.
Mehr Infos gibt es auf der Webseite: www.jodlerklub-frick.