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Frick: Mit «Kirche al dente» soll Kirche anders erlebbar werden

Frick: Mit «Kirche al dente» soll Kirche anders erlebbar werden

(eing.) Kirche anders erleben, das möchte das Projekt «Kirche al dente» ermöglichen. Basierend auf Erfahrungen der anglikanischen Kirche in Grossbritannien und in Deutschland, lanciert Pfarreiseelsorger Ulrich Feger mit dem Seelsorgeteam der Kirchgemeinden Frick/Gipf-Oberfrick und Oeschgen diese Form des Feierns und der Gemeinschaft am Sonntag, 24. April in Frick von 15 bis ca. 19 Uhr.


Es ist ein generationenübergreifendes Projekt. An verschiedenen Stationen werden während der Aktivzeit jüngere und ältere Teilnehmende gleichermassen angesprochen. Wichtig ist dabei der Ansatz «Wir mit euch». Gemeinsam soll die frohe Botschaft entdeckt werden mit allen Sinnen und kreativ. Diese Entdeckungen fliessen ein in den Gottesdienst. Jede und jeder kann in der fröhlich bunten Feier seinen Platz finden. So entsteht Gemeinschaft, die nach der gottesdienstlichen Feier in ein gemeinsames Essen mündet. Der Glaube an Christus kann so auf neue Weise ausprobiert und erlebt werden, denn die fröhliche Tischgemeinschaft ist seit alters her ein Kennzeichen der Christen. Ulrich Feger erklärt, was ihn dazu bewogen hat, dieses Projekt anzugehen? «Mit dem Titel «Kirche al dente» wollen wir zum Ausdruck bringen, dass Kirche auch heute nicht nur Biss haben kann, sondern dass auch gerade das gemeinsame Essen, nicht einfach ein Anhängsel ist, sondern für die christliche Gemeinschaft zentral ist. «Kirche al dente» soll die Vielseitigkeit des Glaubens aufzeigen. Zum Glauben gehört dazu, etwas zu entdecken und zu lernen, dies mit dem Glauben und Gott zu verbinden und Gemeinschaft beim Essen zu feiern.» Auch bei der Zielgruppe möchte sich Feger nicht festlegen. «Mit diesem Anlass wollen wir alle Generationen ansprechen. Aber natürlich haben wir nach einer Form gesucht, die gerade auch für jüngere Generationen ansprechend ist.» Unter dem Titel «Wie im Himmel» soll an diesem Tag Natur und Schöpfung entdeckt werden. Das Ganze in drei verschiedenen Ateliers, wovon sich die Besucher eines aussuchen können. Im ersten Atelier gehen die Besucher mit einem Hobby-Ornithologen auf Vogelsuche und lernen die Welt der Vögel besser kennen. Beim zweiten Atelier können die Teilnehmer mit einer Drohne Natur und Himmel entdecken und festhalten und im dritten Atelier befassen sich die Teilnehmer mit der musikalische Gestaltung der biblischen Schöpfungserzählung. Nach dem Gottesdienst würden alle dann ein feines Menü der Gebetsgruppe El Shaddaj geniessen und so den Abend ausklingen lassen.

Bild: Von links: Pfarreiseelsorgerin Elisabeth Lindner und Pfareiseelsorger Ulrich Feger. 
Foto: zVg