(eing.) «Frick Classics» in Zeiten der Pandemie von der Kulturkommission Frick in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Ref. Kirche Frick lanciert, kommt an Pfingsten bereits als «4. Frick Classics» mit zwei Konzerten im Ref. Kirchgemeindehaus Frick zur Aufführung.
Am Pfingstsamstag, 7. Juni, Beginn 20 Uhr eröffnet der renommierte Schweizer Konzertpianist Joseph-Maurice Weder «4. Frick Classics» mit einer stimmungsvollen «Chopin Soirée», ein abendfüllendes Programm mit Meisterwerken von Frédéric Chopin.
Ein besonderer Moment des Abends: Weders Schüler Manuel Jegerlehner, gefördert durch das Spitzenförderprogramm des Kantons Aargau, interpretiert Chopins Ballade Nr. 1 op. 23 und das Nocturne op. 37 – Werke voller Ausdruckskraft und romantischer Klarheit. Weder selbst spielt u.a. das Nocturne Nr. 20, die erzählerische Ballade Nr. 3, die kraftvolle Polonaise op. 53 sowie die berühmte Klaviersonate Nr. 2 op. 35 mit dem weltbekannten Trauermarsch. Den krönenden Abschluss bildet das virtuose Scherzo Nr. 2 op. 31.
Weder fühlt sich mit Chopin besonders verbunden. Bereist 12-jährig trat er als Solist mit Orchester in der Tonhalle Zürich auf. Heute führt ihn seine internationale Karriere in bedeutende Konzertsäle wie die Carnegie Hall in New York, Berliner Philharmonie und Wigmore Hall Landon. Mit dem Eröffnungskonzert «4. Frick Classics» kehrt Weder in seine Heimatregion zurück – ein musikalischer Höhepunkt fürs Fricktal und alle die Musik lieben.
Am Pfingstsonntag, 8. Juni, Beginn 17 Uhr eröffnet das Schweizer Alas Quartett, Marlies Schmid – Violine, Mattea Anderes – Viola, Carolin Eychmüller – Cello und Ariel Lima am Klavier das zweite Konzert «4. Frick Classics» mit dem Klavierquartett Op. 47 des Romantikers Robert Schumann – sein einziges Klavierquartett und sein letztes grösseres Werk.
Das Alas Quartett wird sich spätestens mit Gustav Mahlers Klaviersatz in A-Moll, ein Standartwerk für Klavierquartett und mit dem kurzen Stück «Shifting Landscapes» der preisgekrönten kanadischen Komponisten Vivian Fung unvergesslich in die Herzen seines Publikums von spielen.
Höhepunkt und Abschluss von «4. Frick Classics» bildet der Klavierquartettsatz op. 50 des Schweizer Komponisten Paul Juon (1872-1940). Mit diesem Werk gewann das Alas Quartett anlässlich des «1. Kammermusikwettbewerb Paul Juon» den Spezialpreis für die beste Interpretation eines Werks von Paul Juon. Das Publikum darf sich auf eine intensive und überraschende musikalische Entdeckung freuen.
Tickets zu 30 Franken (15 Franken für Schüler:innen und Publikum bis 30 Jahre) sind erhältlich in der Fricker Buchhandlung Letra sowie online in www.kulturfrick.ch und ab 45 Minuten vor Konzertbeginn an der Konzertkasse im Foyer der Ref. Kirche Frick, vom Bahnhof Frick in ca. sechs Minuten Fussweg bequem erreichbar. Parkplätze unmittelbar bei der Ref. Kirche Frick.