(eing.) Für den Ferienspass der Samariter warteten 13 Kinder vor dem Racht Gebäude in Frick auf den Beginn ihres gewählten Kurses. Pünktlich um 14 Uhr wurden sie von drei Samariterinnen empfangen.
Nach der allgemeinen Vorstellung jeder einzelnen Person, ging es los mit der Erklärung des Ampel-Schemas:
Rot = Stopp! Überblick verschaffen, was ist passiert? Gelb = Achtung! Gibt es noch Gefahrenquellen für mich als Retter oder für den Verletzten (z.B. Glasscherben auf dem Boden, Strassenverkehr usw.)? Grün = Alles Okay. Ich gehe zum Verletzten und helfe.
Immer wieder wurden die Kinder daran erinnert, dass die eigene Sicherheit zuerst kommt, denn wer sich beim Versuch zu helfen selbst verletzt, nützt niemandem. Dann wurde nach und nach das Behandeln von Schürfwunden, wie handeln bei Nasenbluten, was macht man bei einem Zeckenbiss und worauf muss man achten, stabile Seitenlage, was tun bei Verschlucken und Atemnot, bis hin zur Herzmassage und Beatmung an Übungspuppen geprobt. Bei jedem dieser Beispiele spielte ein Kind den Verletzten und zwei andere versuchten zu helfen. Anschliessend übten alle Kinder gegenseitig das zuvor gelernte und vertieften ihr wissen. Ebenfalls übte man die verschiedenen Notrufnummern und wie setzt man einen Notruf ab. Es war schön zu sehen, wie bei jeder weiteren Übung die Kinder immer sicherer reagierten und Lösungen für die Situation fanden.
So vergingen die drei Stunden wie im Flug, bis die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nehmen konnten.