(pd) Nach fünf Jahren Planungs- und Bauzeit war es nun soweit: In der IAVO-Praxis in Frick an der Hauptstrasse 41 wurde am Montagmorgen um 7.20 Uhr mit Gennaro Izzo der erste Patient willkommen geheissen.
Obwohl das GZF schon seit 2012 mit dem Fachärztehaus und weiteren Praxen in Frick und Umgebung präsent ist, ist die neue IAVO-Praxis an der Hauptstrasse in Frick etwas Besonderes: Patient:innen profitieren von einer einzigartigen Kombination an haus- und fachärztlicher Medizin, ergänzt durch Therapien und Beratung. «Wir freuen uns sehr, über diesen wichtigen Meilenstein für das GZF und insbesondere für eine umfassende, integrierte Versorgung im Fricktal», sagt Anneliese Seiler, CEO des GZF.
Am GZF wird ein zukunftsweisendes Modell gelebt, das die beiden Spitäler in Rheinfelden und Laufenburg mit den dezentralen Praxisstandorten erfolgreich kombiniert. Mit einem sinnvollen und attraktiven Angebot im Verbund ist die Nähe zu den Patient:innen gewährleistet.
Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) hat für jede Gemeinde in der Schweiz ermittelt, wie gut der Zugang zu hausärztlicher Versorgung ist. Der Aargau schneidet von allen Kantonen am schlechtesten ab: Die Hälfte der Gemeinden des Kantons gehört zu den 20 Prozent mit der schweizweit schlechtesten Versorgung. «Aus diesem Grund engagiert sich das GZF, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den ansässigen Ärzt:innen der Region, seit Jahren für eine gute Grundversorgung, die im ganzen Fricktal nahe an den Patient:innen ist», erklärt Anneliese Seiler. Da die Nachfrage insbesondere im hausärztlichen Bereich gross ist, ist das GZF bestrebt, mittelfristig in den bestehenden Praxen weitere Kapazitäten zu schaffen.
Bilder: In der neuen IAVO-Praxis in Frick (zweites Bild) konnte Gennaro Izzo mit einem Blumenstrauss als erster Patient begrüsst werden. Fotos: zVg