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Das gesamtschweizerischen Projekt «Buchstart» mit dem Folgeprojekt «Geschichten 3 bis 6» dient der Frühsprachförderung und war äusserst gut besucht. Foto: zVg

Ein erfreulicher Ansturm: Bibliothek Eiken-Münchwilen-Sisseln lud zu «Geschichten 3 bis 6»

(obe) «Buchstart» und das Folgeprojekt «Geschichten 3 bis 6» sind gesamtschweizerische Projekte zur Frühsprachförderung und zur ersten Begegnung von Kleinkindern mit Büchern. Bilderbücher sind nicht nur eine grosse Hilfe beim Spracherwerb, sie fördern auch die Gesprächskultur innerhalb der Familie und bieten Trost und Geborgenheit. Die Bibliothek Eiken-Münchwilen-Sisseln organisiert deshalb auch immer wieder Anlässe für die Kleinsten.

Das gesamtschweizerischen Projekt «Buchstart» mit dem Folgeprojekt «Geschichten 3 bis 6» dient der Frühsprachförderung und war äusserst gut besucht. Foto: zVgFür Kinder ab drei Jahren hatte das Bibliotheksteam am vergangenen Mittwochnachmittag die Leseanimatorin Mireille Zihlmann engagiert.
Sage und schreibe 43 Besucher (28 Kinder und 15 Erwachsene) waren ein mehr als nur klarer Beweis, dass auch in der heutigen digitalen Welt noch immer gerne Geschichten gehört werden.
Packend und sehr lebhaft erzählte Mireille Zihlmann dieses Mal eine Wichtel-Geschichte und animierte die Kinderschar ausserdem immer wieder gekonnt zum Mitmachen. So entstand ein buntes Miteinander bei dem alles Platz hatte und fröhliches Kinderlachen die Bibliothek erhellte.
Gespanntes Zuhören, lehrreiche Sequenzen zu Themen aus dem Wald, Tiere erraten, aber auch viel Bewegung mit Versli und Gesang.Sogar Marshmallows am Spiessli durften die Kinder drehen und über dem Lagerfeuer braten. Das Bibliotheksteam war jedoch erleichtert, dass das improvisierte Feuer dann doch nur aus einem Blätterhaufen bestand.

Das gesamtschweizerischen Projekt «Buchstart» mit dem Folgeprojekt «Geschichten 3 bis 6» dient der Frühsprachförderung und war äusserst gut besucht. Foto: zVgZum Abschluss durfte man sich eine kleine farbige Papierschachtel mit Glitzer und Pailletten verzieren und sich aus Ton einen Wichtel kneten, der darin Platz findet. Nach einem feinen Zvieri mit selbstgemachten Schoko-Cookies, Apfelschnitzli und anderen Knabbereien blieb auch noch genug Zeit, um die Bibliothek zu entdecken und einige Büchlein anzuschauen, bevor es dann praktisch nahtlos mit der Abendausleihe weiterging. Das Bibliotheksteam freute sich ausserdem, zwei neue Familien für eine Mitgliedschaft gewinnen zu können.
Wer das Gefühl hat, in einer Welt mit wachsender Anzahl digitaler Medien sei eine Bibliothek nicht mehr wichtig, wurde einmal mehr eines Besseren belehrt. Bibliotheken befinden sich seit Jahren im Wandel und sind nicht mehr nur Horte des Wissens. Sie entwickeln sich weg von einer reinen Medienausleihe und wandeln sich zu öffentlichen Orten der Begegnung, in denen alle gleichermassen willkommen sind.
«Bibliotheken sind ein Treffpunkt, eine Begegnungsstätte und hier begegnen sich Familien, Kinder, Alleinstehende und einfach Menschen. Dass dies in der heutigen Zeit mit wachsender Anzahl Beizen- und Vereinssterben wichtiger denn je ist, gilt es unbedingt bei zukünftigen Planungen und Finanzierungen zu berücksichtigen», schreibt das Bibliotheksteam.
www.bibliothek-eiken.ch

Bilder: Das gesamtschweizerische Projekt «Buchstart» mit dem Folgeprojekt «Geschichten 3 bis 6» dient der Frühsprachförderung und war äusserst gut besucht. Fotos: zVg