(nst) Voller Tatendrang versammelten sich letzten Samstag die Laufenburger Pontoniere bei ihrem Vereinshaus unterhalb des Spitals in Laufenburg. Ihr aktuelles Vorhaben: das Rheinufer säubern!
Gestartet wurde oberhalb des Kraftwerkes. Eine Gruppe auf der Schweizer Seite, die andere auf der deutschen Seite. Schätze haben sie keine gefunden, aber dennoch so manches, was nicht in oder an den Rhein und sein Ufer gehört. Teilweise ganze Plastiksäcke mit Abfall, Robidogsäckli (wohlverstanden volle), Blumentöpfe, Pneus, Gartenschläuche, Eisenwaren, Blachen, alte und defekte Ruderboote, Getränkekisten und vieles mehr. Auf der Höhe des Bootssteges von Rheinsulz haben die beiden Gruppen die Boote gewendet und mit schmutzigen Händen und zerkratzten Armen von den Dornen am Rheinufer ging es zurück zum Depot. Dort wurde das Gesammelte an Land gebracht, um es dann anschliessend fachgerecht zu entsorgen. So brachten die gut 1,5 m3 liegengelassenen oder einfach fortgeworfenen Abfälle doch 85 kg auf die Waage.
Mit einem sauberen Ufer macht das Trainieren ab nächster Woche noch mehr Spass. Für Interessierte findet am 16. Mai beim Pontonierdepot in Laufenburg ein Schnupperabend statt, an welchem interessierte Kinder und Erwachsene gerne in den Pontoniersport reinschauen können.