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Die Wärmeleitungen werden beim Rhytörli in die 2013 vorbereiteten Leerohre eingezogen. Foto: zVg
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Wärme Laufenburg baut weiter aus

(ff) In der Altstadt von Laufenburg werden zurzeit die letzten Arbeiten der neuen Pflästerung der 3. Etappe der Sanierung der Werkleitungen vorangetrieben, aktuell beim Marktplatz und anschliessend noch beim Rhytörli.

Optisch unsichtbar geht der Ausbau der Fernwärme in der Altstadt weiter. Auch wenn man bei den herrschenden Temperaturen kaum ans Heizen denkt, der nächste Winter kommt bestimmt.

Altstadttunnel
Der Versorgungstunnel unter der Altstadt vom Rhytörli bis zum Roten Löwen dient wie angekündigt der Erschliessung der Liegenschaften im Bereich Laufengasse und Fischergasse. Hier sind alle Kernbohrungen zu den Häusern gemacht. Die verschiedenen Gesteinshärten waren für die Bohrmaschinen und die Bohrspezialisten eine grosse Herausforderung. Jetzt erfolgt die Versorgung der Häuser mit den Heizungsrohren.

Badstube
Die Versorgungsleitung ab Rhytörli entlang des Rheinuferwegs bis zur Badstube ist ebenfalls verlegt. Somit können die Liegenschaften an der Unteren Wasengasse ebenfalls versorgt werden.

Der Abwasserstollen unter der Altstadt dient neu auch als Zubringer für die Heizung in die Liegenschaften. Foto: zVgAnschlussverträge
Im sogenannten Wärmeverbund 2 konnten bisher 24 Verträge mit einem Anschluss-Heizwert von 918 kW abgeschlossen werden. Zusammen mit den bestehenden 21 Verträgen im Wärmeverbund 1 sind insgesamt 45 Liegenschaften, mit einer Anschlussleistung von
1523 kW, bereits Kunde der Wärme Laufenburg. Dies entspricht ca. 38 Prozent der Liegenschaften in der Altstadt. Weitere 21 Verträge mit ca. 1400 kW sind in Vorbereitung.

Heizprovisorium
Damit all diese Kunden ab der nächsten Heizperiode im September 2026 bedient werden können, wird die Kapazität der provisorischen Heizzentrale bei der Stadthalle auf 950kW verdoppelt. Die zweite Heizzentrale wurde am 3. Juli angeliefert . Auch hier werden Holzpellets als Heizquelle dienen.

Wärmelieferung ab Technologiezentrum FlexBase
Die Stadt Laufenburg, Wärme Laufenburg und FlexBase sind im intensiven Austausch betreffend der geplanten Versorgung mit Abwärme vom neuen TZL Ein Termin kann aktuell nicht genannt werden, da dieser massgeblich vom Baufortschritt des neuen TZL abhängt. Selbstverständlich sind alle Beteiligten bemüht , eine finanziell und ökologisch befriedigende Lösung zu finden.

Bilder
Erstes Bild: Die Wärmeleitungen werden beim Rhytörli in die 2013 vorbereiteten Leerohre eingezogen. Foto: zVg
Zweites Bild: Der Abwasserstollen unter der Altstadt dient neu auch als Zubringer für die Heizung in die Liegenschaften. Foto: zVg