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Peter Storrer, Schildkrötentempel, 1966, Gipsplastik, teilweise zerstört, Ausstellungsansicht, Helmhaus Zürich 2022/2023. Foto: Zoe Tempest © Helmhaus Zürich

Schildkrötentempel – Kleine Skulpturen und Objekte im Remann-Museum in Laufenburg

(eing.) «Auf nun, göttliche Schildkröte, werde tönend und singe.» (Sappho) – Die Bildhauerei brilliert häufig durch physische Präsenz und Monumentalität. Doch ist sie als künstlerische Disziplin nicht an wuchtige Formate gebunden, sondern erscheint höchst vielfältig.

Ausgehend von der teilweise zerstörten Plastik Schildkrötentempel (1966) von Peter Storrer wird in der neuen Ausstellung im Rehmann-Museum in Laufenburg (ab 1. September) die zeitgenössische Bildhauerei im Dialog mit derjenigen des 20. Jahrhunderts im Klein- und Miniaturformat thematisiert. Im Fokus steht die Ästhetik des Formats selbst, von klassischen Materialien wie Bronze, bis hin zu experimentellen Medien der aktuellen Objektkunst. Die Ausstellung ermöglicht eine Betrachtung kleiner Objekte und zeigt ihren künstlerischen Wert: Viele Kunstschaffende verwenden es als Möglichkeit, um neue, experimentelle Ansätze für ihren Arbeitsprozess zu finden. In den Werken von rund 50 Künstlerinnen und Künstlern zeigt sich eine unmittelbare, poetische und intime Form der plastischen und skulpturalen Untersuchung. «Die Grösse in der Kleinheit erinnert uns an die Schildkröte, seit Urzeit im Fricktal nachgewiesen und heute bedroht, der wir hier unsere Hochschätzung entgegenbringen», so Kurator Michael Hiltbrunner.
Ausstellung im Rehmann-Museum in Laufenburg vom 2. September 2023 bis 4. Februar 2024; Vernissage am 1. September, 19 Uhr.

Bild: Peter Storrer, Schildkrötentempel, 1966, Gipsplastik, teilweise zerstört, Ausstellungsansicht, Helmhaus Zürich 2022/2023. Foto: Zoe Tempest © Helmhaus Zürich