(eing.) Auch wenn unsere Flüsse korrigiert sind, haben sie immer noch ihr Eigenleben. Die Unberechenbarkeit des Wassers zieht sich wie ein roter Faden durch die Präsentation. Hör- und Medienstationen geben einen Eindruck davon, überraschen und machen nachdenklich. Treffender als Emil Strauss es in seiner Erzählung über den Laufen von 1926 formuliert hat, kann man die «Gefahr am Fluss» kaum beschreiben: «Ja – den einen will er, den andern will er nicht…».
Man folgt den alten Handelswegen auf den damals schiffbaren Flüssen Rhein, Reuss, Limmat und Aare und hört von einem tragischen Unglück, das sich ereignete, als ein morscher Kahn seine Fahrt zur Zurzacher Messe aufnahm. Es stellt sich die Frage: Welchen Schwierigkeiten begegneten Fischer, Flösser und Schiffer und wie überwand man die Stromschnelle in Laufenburg? Das Thema «Wetterextreme» früher und heute führt uns schliesslich in die Gegenwart, lässt Zeitzeugen sprechen und gibt einen Ausblick darauf, was auf uns zukommen könnte.
Noch bis am 2. Juli besteht die Gelegenheit, die Ausstellung mit Freunden und Bekannten zu den gewohnten Öffnungszeiten zu besuchen. Der Eintritt ist frei.
Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr und Mittwoch von 14 bis 16.00 Uhr. Empfohlen wird der Besuch der neuen Homepage und die Unterstützung des Museums Schiff mit einer Beitrittserklärung. Ganz einfach (mit Name, Anschrift, Mailadresse) postalisch oder per Mail.