(mw/fi) An der Gemeindeversammlung in Laufenburg nahmen 194 von insgesamt 2020 Stimmberechtigten teil. Sie stimmten den Verpflichtungskrediten sowie der neuen Gemeindeordnung zu.
Die Stimmberechtigten sagen Ja zum Verpflichtungskredit über 40'000 Franken für die Subventionierung eines Ruftaxi-Angebots und einer Mitfahrplattform für Pendler. Sie genehmigten nach längerer Diskussion ausserdem einen Ergänzungsantrag. Demnach soll der Stadtrat einen neuen Vorschlag für die ÖV-Postauto-Verbindungslücke bzw. zur Anbidung des Ortsteils Sulz Richtung Brugg ausarbeiten. Dazu soll er eine Arbeitsgruppe einberufen.
Die Verpflichtungskredite über 460'000 Franken für die Sanierung der Holzschnitzelfeuerung im Schulhaus Sulz und über 50'000 Franken für den Erwerb von vier mobilen Bäumen wurden nach Klärung je einer Frage genehmigt. Eine Frage, unter anderem zum Material Cortenstahl, wurde geklärt, bevor auch der Verpflichtungskredit über 160'000 Franken für den Ersatz der Pumpen sowie die Leitungsspülung beim Abwasserpumpwerk Rheinsulz gutgeheissen wurde.
Revidierte Gemeindeordnung gutgeheissen
Der revidierten Gemeindeordnung (ohne Einführung einer Geschäftsprüfungskommission) stimmte die Versammlung nach kurzer Diskussion zu. Zuvor hatte sie zwei Abänderungsanträge abelehnt, wonach die Zuständigkeit für Einbürgerungen bei der Gemeindeversammlung hätte bleiben sollen und die Bezeichnung bei «Gemeindeammann (Stadtammann)» anstelle der neuen Bezeichnung «Gemeindepräsident/in bzw. Stadtpräsident/in» hätte belassen werden sollen.
Diskussionslos wurden das Protokoll der letzten Versammlung, der Rechenschaftsbericht, die Jahresrechnung 2025, die Rückweisungsanträge zur Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland sowie die Einbürgerungen genehmigt.
Unter dem Traktandum «Verschiedenes und Umfrage» informierte der Stadtrat über die dritte Etappe der Altstadtsanierung, den Wärmeverbund, den Stand des Betriebs- und des Besoldungsreglements, Tempo 30 im Ortsteil Sulz, den neuen Standort für die Bibliothek (sofern der Mietvertrag abgeschlossen werden kann), die Abklärungen zum Löwenbrunnen und den Rückbau des Kindergartens Dürrenbächli. Ausserdem wurde der Stadtschreiber Marco Waser verabschiedet.