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In Laufenburg tobt die Städtlefasnacht. Foto: Peter Schütz

Laufenburg ausser Rand und Band: Narren feiern die Städtlefasnacht

Nach dem dritten Faissen mit der Salmanlandung vergangenen Donnerstag stand Laufenburg übers Wochenende Kopf. Guggen-Party am Freitag, Nachtumzug am Samstag, schliesslich der grosse Fasnachtsumzug am Sonntag – Laufenburg stürzte sich ins närrische Vergnügen und behauptete sich als Hochburg der Fasnacht.
PETER SCHÜTZ

Das Wetter spielte auch mit, es war trocken, wenn auch kalt. Aber: «Wir hatten auch schon 12 Grad minus», berichtete Martin Schmid, Präsident der Städtlefasnacht Laufenburg. Sein Fazit von der Guggen-Party: «Tipptopp.» Tipptopp waren auch die übrigen närrischen Tage. Es war viel los in den Altstadtgassen, insbesondere an den Umzügen herrschte ein enormes Gedränge. Dabei bewegten sich sämtliche Veranstaltungen ausschliesslich auf Schweizer Seite – in Deutschland waren grosse Fasnachtsveranstaltungen wegen Corona nicht erlaubt. Was das närrische Volk von ennet der Grenze jedoch nicht davon abhielt, nach Laufenburg zu kommen.
Zum Auftakt des langen Fasnachtswochenendes in der Laufenburger Altstadt übernahmen am Freitagabend die Guggenmusiken das Zepter. Die Nacht war lang und laut. Am schaurig-schönen Nachtumzug am Samstag verwandelten rund 30 Formationen von beiden Seiten des Rheins das ansonsten ruhige Städtchen in einen Hexenkessel, aus dem es kein Entrinnen gab. Die Zuschauer standen Schulter an Schulter, Corona schien aus den Köpfen verschwunden zu sein. Ähnlich der Umzug am Sonntag, der alle Zutaten für ein närrisches Spektakel hatte: Fantasiereichtum, Fröhlichkeit, Farbigkeit und wiederum jede Menge Guggenmusik. Ein glanzvoller Abschluss des Fasnachtswochenendes in Laufenburg.
Vorbei ist die Fasnacht in Laufenburg noch nicht ganz. Am Dienstag stehen der Marsch der Narronen, das Narrolaufen und die grosse Abschluss-Tschättermusik auf dem Programm. Am Aschermittwoch folgt um 20 Uhr die Böögg-Verbrennung beim alten Zeughaus.

Bild: In Laufenburg tobt die Städtlefasnacht. Foto: Peter Schütz
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