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FDP Ortspartei Laufenburg: Marktplatzbrunnen gibt zu reden

(fdp) Die Mitglieder der FDP diskutierten anlässlich ihrer Generalversammlung die Traktanden der Gemeindeversammlung vom 16. November. Insbesondere zur reden gaben die Versetzung des Markplatzbrunnens und die Oberflächenplanung in der Altstadt sowie die Planung des Wärmeverbundes.

Oberflächenplanung Altstadt
Die FDP stellte an der Gemeindeversammlung im Sommer 2023 einen Überweisungsantrag zuhanden des Stadtrates die Oberflächenplanung insbesondere die Verschiebung des Marktplatzbrunnens zu prüfen. An der kommenden «Gmeind» haben die StimmbürgerInnen die Möglichkeit über zwei Varianten zu beschliessen. Die FDP ist mit den beiden Varianten nicht einverstanden, um so mehr als sie nach wie vor 100 000 Franken kosten würden.
Die Kosten basieren auf einer Richtpreisofferte von Ende 2022 mit einer Gültigkeit von drei Monaten. Das bedeutet, der offerierte Betrag kann +/- 15% betragen. Der Stadtrat ist der Meinung die 100 000 Franken seien im Baukredit von 7,3 Mio. Franken berücksichtigt. Das bezweifelt die FDP. Im Juni 2021 sprach der Souverän den Kredit in der Annahme, der Marktplatzbrunnen bleibe an Ort und Stelle. Der zuständige Stadtrat Rüede bestätigte dies mehrmals an der Versammlung. Aus Sicht der FDP müsste somit ein zusätzlicher Kredit beantragt werden. Allerdings stimmt sie mit der Meinung vieler LaufenburgerInnen überein: Die Gestaltung der Oberflächensanierung sollte gemäss Konzept der 1. und 2. Etappe (Obere und Untere Wasengasse) ausgeführt werden. Auf die Brunnenverschiebung und die geplanten Schleppstufen ist zu verzichten.

Fernwärmeleitung
Ein weiteres Grossprojekt in der Altstadt betrifft den Wärmeverbund II. Die FDP stellt sich hinter den Planungskredit von 165 000 Franken gemäss Traktandum 9, um den Anschluss an die geplante Grundwasserwärmepumpe beim Spital zu gewährleisten. Die FDP zeigt sich allerdings überrascht, dass diese Etappe nicht im Kredit von 1,8 Mio., der an der Gemeindeversammlung vom 17.11.2022 gesprochen wurde, inkludiert ist.
Sie fordert deshalb, die im Jahr 2006 begonnene Sanierung der Werkleitungen und die Umsetzung des Wärmeverbundes in der Altstadt prioritär zu behandeln und so schnell wie möglich abzuschliessen.
Die FDP ist weiter der Meinung, dass hinsichtlich der Grossprojekte und deren Finanzierung eine striktere Budgetkontrolle durchgeführt und auf Nice-to-have-Projekte verzichtet werden sollte. Konsequenterweise lehnt sie die beiden Kreditanträge für den Abriss des Schützen und der Bau der Photovoltaikanlage auf der Sporthalle Blauen ab. «Letzteres Begehren ist jedoch mit der Gründung einer Genossenschaft weiter zu verfolgen. Die Struktur einer Genossenschaft hätte den Vorteil, dass interessierte und EinwohnerInnen sich mit einem Betrag daran beteiligen könnten und so die Finanzierung auf eine breitere Grundlage gestellt würde»,
so der Vorstand der FDP Ortspartei Laufenburg.