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Michael Hiltbrunner (links) ist der neue Kurator des Rehmann-Museums. Geschäftsführerin Patrizia Solombrino und Stiftungsratspräsident Rudolf Lüscher freuen sich auf die Zusammenarbeit. Foto: Peter Schütz

«Da ist Dynamik drin»: Michael Hiltbrunner ist der neue Kurator im Rehmann-Museum Laufenburg

Der neue Kurator im Rehmann-Museum heisst Michael Hiltbrunner. Der 47-Jährige promovierte Kulturanthropologe (ehemals Volkskunde) stammt aus Zürich, wo er sich unter anderem mit der Geschichte der F+F Schule für Kunst und Design befasst hat. Michael Hiltbrunner hat als Kurator im Helmhaus in Zürich gearbeitet. Seine letzte Anstellung war an der Zürcher Hochschule der Künste. Er ist als Gastkurator an anderen Institutionen wie dem Kunstmuseum Solothurn und der Kunsthalle Bern tätig. Zudem unterrichtet er Kunsttheorie und Kulturanalyse.
PETER SCHÜTZ

Michael Hiltbrunner hat seine Arbeit als Kurator im Rehmann-Museum am 1. März als Nachfolger von Tyrone Richards angefangen. «Wir gewinnen einen ideenreichen, engagierten und initiativen Kollegen, der durch seine profunde Fachkenntnis im Bereich der Kunst- sowie Kulturgeschichte den Auftrag als Kurator im Rehmann-Museum bestens ausfüllen kann», sagten Geschäftsführerin Patrizia Solombrino und Stiftungsratspräsident Rudolf Lüscher an einer Medieninformation am Montag. Michael Hiltbrunner sei intensiv daran, sich im Rehmann-Museum einzuarbeiten, berichtete Patrizia Solombrino. Zwar könne er noch nicht mit einer eigenen Ausstellung reüssieren, da das Programm 2023/24 schon länger feststeht. Aber: Michael Hiltbrunner ist bereits in die kommenden Ausstellungen involviert und wird unter anderem die Vermittlung nach aussen übernehmen. «Für mich ist es ein Training, mich mit dem Rehmann-Museum vertraut zu machen», sagte er. Ab Mitte 2024 wird er quasi auf leerem Terrain, also mit der Konzeption neuer Ausstellungen und eigener Projekte anfangen. Seine Kenntnisse über das Archivwesen will er auch in das Rehmann-Museum einfliessen lassen.
Insgesamt 20 Bewerbungen sind beim Stiftungsrat des Rehmann-Museums auf die Ausschreibung der 30-Prozent-Stelle eingetroffen – «eine sehr grosse Anzahl für unser Museum», so Patrizia Solombrino. Rudolf Lüscher ergänzte: «Wir sind sehr glücklich, dass wir in kurzer Zeit jemand mit so viel Kompetenz gefunden haben. Da ist Dynamik drin.» Michael Hiltbrunners erster Eindruck vom Rehmann-Museum: «Das Gebäude ist sehr schön, das Museum hat nicht nur regionalen Charakter.» Auch wichtig für ihn: Es gibt ein Museumscafé. Zudem sei Erwin Rehmann, der Patron des Museums (1921 bis 2020), «ein toller Künstler gewesen», so Hiltbrunner. Sein Fazit: «Das sind sehr gute Voraussetzungen, die Trümpfe sind da.»

Bild: Michael Hiltbrunner (links) ist der neue Kurator des Rehmann-Museums. Geschäftsführerin Patrizia Solombrino und Stiftungsratspräsident Rudolf Lüscher freuen sich auf die Zusammenarbeit. Foto: Peter Schütz