Von Ursula Nakamura-Stoecklin, Wölflinswil
Sie stehen vor der Wahl von zwei Angeboten und vergleichen jetzt die Leistungen seit 2019.
Beim Ersten handelt es sich inhaltlich um eine massive Begünstigung der Mobilität im Auto, also weniger Benzin- und Dieselsteuern und viele Vorrechte des motorisierten Strassenverkehrs zulasten von Velos bei den zukünftigen Verkehrsperspektiven des Bundes. Zu anderen Bereichen wie Familie, Gesundheit oder Arbeit findet sich bei dieser Auslegeordnung jedoch kaum etwas.
Beim Zweiten können Sie hingegen fündig werden! Hier ist der Leistungsausweis sehr gross. Auch hier soll der Verkehr angepasst werden, hingegen geht es um bessere Bahnverbindungen zwischen Winterthur und Basel oder die Direktverbindungen zwischen Baden und Bern, Bekanntlich sind mehrheitlich Frauen und Jugendliche auf ein gut funktionierendes ÖV-Netz angewiesen.
Die Palette von Leistungen ist sehr breit. Die meistens von Frauen erbrachte, unbezahlte Familienarbeit soll in der Arbeitsbiografie anerkannt werden, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert, Stichwort Fachkräftemangel. Auch bei der Pflege von Angehörigen handelt es sich meistens um Frauen. Diese enorme Gratisarbeit soll finanziell erfasst werden. Zudem sollen die Pflegenden nicht mehr aus dem Sozialversicherungsnetz fallen. Beim weiteren Scrollen des zweiten Angebots stossen wir auf viele weitere Leistungen.
Sie haben es erraten. Es geht um die bisherigen Leistungen von Benjamin Giezendanner und Marianne Binder-Keller im Nationalrat, nachzulesen unter www.parlament.ch. Damit ist der Fall klar! Wir brauchen das 2. Angebot und damit eine starke Stimme für die vielseitigen Anliegen der Frauen und Kinder in Bundesbern. Wählen Sie deshalb Marianne Binder-Keller in den Ständerat!