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Viel Vergnügen mit der Wahlsiegerin (Leserbrief)

Von Kaspar Bürgi, Rheinfelden

Migration senken? Die SVP wird hier nichts grundsätzlich ändern, sie braucht die Angst vor Zuwanderung, um Wahlen zu gewinnen. Die diebische Freude der SVP über Probleme im Asylwesen wird beispielsweise in der Doku «inside SVP» deutlich. Deshalb wollte Rösti auch auf keinen Fall das EJPD mit dem Staatssekretariat für Migration übernehmen, so kann man weiterhin andern die Schuld an dem, was schief läuft, unterjubeln. Darum auch besser nichts gegen die globale Erwärmung tun, das erhöht längerfristig konstant den Migrationsdruck und damit die Wahlchancen. Der Wahlsieg ist natürlich auch gut für die chemische Keule in der Landwirtschaft. Artenvielfalt? Viel zu woke. Anliegen gegen zu viel Gift in der Umwelt werden es in Zukunft schwer haben. Und als Sahnehäubchen hat das Fricktal nun mit Christoph Riner wieder einen Nationalrat, der sich hoffentlich um die grossen Nöte der Fricktaler kümmert. Zum Beispiel, dass in Frick die Parkuhren bei Dunkelheit schlecht zu finden sind, wie es Maximilian Reimann erleben musste und hier kürzlich beschrieben hat (Ironie-off). Wer findet, man könne es auch übertreiben mit SVP, wählt im 2. Wahlgang Marianne Binder-Keller von der Mitte. Die SP-Ständeratskandidatin Gabriela Sutter hat sich zurückgezogen zugunsten der Mitte-Kandidatin, obwohl sie im ersten Wahlgang mehr Stimmen gemacht hat. Dies spricht für ihren Charakter. Wenn beide Frauen angetreten wären, wäre der Sitz wahrscheinlich an die SVP gegangen, so ist es zumindest ein offenes Rennen.