Von Elvira Herzog-Reber, Rheinfelden
Nach dem Wiener Kongress 1815 wurden die Grenzen in Europa neu gezogen. Das Gebiet der Eidgenossen wurde als lockerer Bund gleichberechtigter Kantone gegliedert. In ganz Europa war eine Aufbruchstimmung. 1836 stiess der Geologe Carl Christian Friedrich Glenck beim Roten Haus in Muttenz auf mächtige Salzschichten. In Schweizerhalle wurde 1837 die erste Saline gebaut, weitere Salinen folgten entlang des Rheins, z. B. in Rheinfelden. Für die Eidgenossen bedeuteten die Salzvorkommen die Unabhängigkeit vom Ausland. Aufgrund des Salzes entstand in der Nordwestschweiz die bedeutende chemische und pharmazeutische Industrie. Heute ist die Nordwestschweiz die zweitstärkste Wirtschaftsregion der Schweiz. Auch ist die Universität in Basel über 400 Jahre alt und die Buchdruckerei kam ebenfalls zuerst nach Basel. Basel ist als fortschrittliche, humanitäre Stadt bekannt.
Dank der Freisinnigen hat die Schweiz eine bis heute gültige, einmalige Bundesverfassung, die die Belange regelt. Der Nationalrat wird durch die gewählten Mitglieder vertreten – je mehr Einwohner ein Kanton hat, umso mehr Abgeordnete vertreten sie. Der Ständerat hat unabhängig von der Einwohnerzahl je zwei Mitglieder pro Kanton. Es ist einmalig, dass durch die Verfassung die schwächeren Kantone geschützt werden. Die Eigenständigkeit der Kantone und der Gemeinden bleibt gewahrt. Jeder Kanton hat seine eigenen Steuern und Gesetze. Deshalb unterstütze ich die FDP.Die Liberalen auch in den bevorstehenden Wahlen vollumfänglich.