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Will weiterhin in Bundesbern politisieren: Maximilian Reimann war von 1987 bis 1995 Nationalrat, vertrat den Aargau von 1995 bis 2011 im Ständerat und ist seit 2011 wieder Nationalrat. Foto: zVg(pd) Senioren und Seniorinnen müssen in Bundesbern eine Stimme bekommen – so die Forderung des Aargauer TEAM65+. Es steigt mit einer eigenen Liste in die Nationalratswahlen 2019 ein. Mit dabei: Der 76-jährige SVP-Nationalrat Maximilian Reimann aus Gipf-Oberfrick.

Eine überparteiliche Arbeitsgruppe hat die Bürgerbewegung Team65+ gegründet und damit die Basis für die Teilnahme an den Nationalratswahlen von 2019 mit einer spezifisch senioren-politischen Liste gelegt. Damit soll die volkswirtschaftlich bedeutendste Altersgruppe ein eigenes Sprachrohr in Bern erhalten. Die Vertreter dieser «Silver Economy» seien Garant für Stabilität und nachhaltige Entwicklung in unserem Land, so das Team65+. Die Generation 65+ wolle mehr als nur zuschauen. Sie sei so aktiv und fit wie nie zuvor und wolle sich auch in Zukunft politisch aktiv einbringen. Dazu brauche es auch Leute, die sich schon vor dem Erreichen des AHV-Alters dafür einsetzen.
Das Team65+ steht für eine liberale und sozial verträgliche Ordnung in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft ein. Es ist parteipolitisch unabhängig. Die Schwergewichte der politischen Arbeit sind: – Die Vertretung der Anliegen der Senioren und Seniorinnen bei allen politischen, wirtschaftlichen und institutionellen Organisationen; – Die langfristige Sicherstellung der Altersvorsorge durch ausgeglichene Finanzierungsmodelle; – Die Senkung der Gesundheits- und Pflegekosten durch konsequentes Ausschöpfen aller gesellschaftlich, politisch und ethisch vertretbaren Mittel; – Die Stellungnahme zu politischen Fragen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene sowie die Beschlussfassung von Abstimmungsparolen; – Das Ausarbeiten und Einreichen von Vorstössen, die die Stellung der Senioren und Seniorinnen signifikant und nachhaltig verbessern und dabei darauf bedacht sind, dass keinen anderen Generationen bleibende Nachteile erwachsen.
Die Altersgruppe 65+ sei im Nationalrat massiv untervertreten, betont das Team65+. Mit einem Anteil von 25 Prozent der Stimmberechtigten müssten im Aargau vier Sitze im Nationalrat auf dieses Bevölkerungssegment entfallen.

Unser Bild: Will weiterhin in Bundesbern politisieren: Maximilian Reimann war von 1987 bis 1995 Nationalrat, vertrat den Aargau von 1995 bis 2011 im Ständerat und ist seit 2011 wieder Nationalrat. Foto: zVg

Auch Senioren-Jahrgänge gehören in eine Volkskammer!
(Fünf Fragen an Co-Gründungsmitglied NR Maximilian Reimann zur Entstehungsgeschichte der Nationalratsliste Team65+)

Geht es nach dem Willen der etablierten Parteien, werden in der 16-köpfigen Nationalrats-Deputation des Kantons Aargau die Senioren-Jahrgänge künftig nicht mehr vertreten sein. Dabei repräsentiert der Nationalrat in der Bundesversammlung ausdrücklich das Volk und müsste demnach ein Spiegelbild der Gesellschaft sein. Diese Vernachlässigung der Senioren-Jahrgänge will das neu formierte «TEAM65+» so nicht einfach hinnehmen.

1) Wofür steht der Name «Team65+» genau?

NR Maximilian Reimann: Es ist der Name eines Vereins, den drei aktive Aargauer Senioren schon im letzten Herbst gegründet hatten, u.a. mit dem Ziel, dass Seniorinnen und Senioren auch angemessen in unseren politischen Institutionen vertreten sind. Diese drei Gründer waren Robert P. Hilty aus Rombach, Peter Haudenschild aus Brugg und ich.

2) Ist das eine Kampfansage an die anderen Parteien?

NR Maximilian Reimann: Diese mögen das vielleicht so empfinden. Wir sehen es viel mehr als Ergänzung und Bereicherung des bevorstehenden Wahlkampfes. Wir hatten schon lange verfolgt, ob Senioren Aufnahme auf anderen Listen fänden. Als das nicht der Fall war, entschlossen wir uns zur Realisierung unseres eigenen Projekts. Es darf doch nicht sein, dass die älteste Person auf den uns vorliegenden NR-Listen 61 Jahre alt ist, aber gegen ein Viertel der Stimmberechtigten darüber liegt. Gerade denen wollen wir die Chance geben, auch älteren Kandidatinnen und Kandidaten ihre Stimme zu geben. Auch die AHV-Generation gehört in eine Volkskammer!

3) Gibt es Gründe, warum man bei uns die Senioren politisch aussen vorlassen will?

NR Maximilian Reimann: Politische Parteien sind wie unser Team65+ nichtgewinnorientierte Vereine. Sie können tun und lassen, was sie wollen. Werden aber gewisse Segmente der Bevölkerung übergangen, seien es etwa die Frauen, die Jungen, die Regionen oder eben die Senioren, dann muss sich niemand wundern, wenn eine Gegenreaktion der Betroffenen erfolgt. Das letzte Wort haben aber die Stimmberechtigten, und deshalb sind wir natürlich gespannt, wie unser Experiment ankommt. Ich könnte mir vorstellen, dass sich künftig auch in anderen grösseren Kantonen aktive Senioren unabhängig von Parteien und Ideologien der Wählerschaft auf eigenen Listen stellen werden, wenn etablierte Parteien mit der «Altersguillotine» auffahren…

4) Spielte die «Altersguillotine der SVP» in Ihrem Fall mit?
NR Maximilian Reimann: Nein, denn ich vertrat sowohl das Volk als auch den Stand Aargau in beiden Kammern schon recht lange in Bern. Da verspürt man von selbst, dass man auf einer Partei-Liste mal jüngeren Kräften Platz machen soll. Deshalb hatte ich meiner Partei von allem Anfang an erklärt, dass ich meinen Platz auf der SVP-Liste freigeben werde. Aber ich sagte ebenso klar, dass das nicht auch das Ende meiner politischen Laufbahn sein muss. Auch im vorgerückten Alter kann man in Bern noch einiges bewegen. Man denke nur an die gewonnene «Schlacht» um die Heraufsetzung der verkehrsmedizinischen Kontrollprüfung vom 70. auf das 75. Altersjahr. Entsprechend bin ich politisch weiter voll motiviert.

5) Was für politische Hauptziele hat sich Team65+ gesetzt?
NR Maximilian Reimann: Eine ganze Reihe. Allem voran geht es aber um die Sicherstellung der AHV. Deshalb sagen wir am 19. Mai Ja zur Steuer/AHV-Kombivorlage, die immerhin alljährlich dem AHV-Fonds zusätzliche 2 Milliarden zuführen wird. Mittelfristig befürworten wir aber auch eine dosierte Erhöhung des Rentenalters. Weiter in unserem Fokus stehen aber auch die Gesundheits- und Pflegekosten, die Förderung von Digitalisierung und Mobilität insbesondere aus Seniorensicht, sowie die steuerliche Begünstigung von «Generationenhäusern» oder der Erwerbstätigkeit über das Rentenalter hinaus.

(Vorveröffentlichung aus den VAAS-News vom 20.03.2019, dem Info-Magazin der Vereinigung Aktiver Aargauer Senioren)

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