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Sonja Hartmann – Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut)
Geschäftsführerin VITAMARE Fitness GmbH

Auch Sportler sind von Rückenproblemen betroffen
Nackenverspannungen, Pein im Kreuz, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss. Kennen Sie das? Rückenprobleme sind verantwortlich für die meisten Arbeitsausfälle und kosten der Wirtschaft in der Schweiz jährlich drei Milliarden Franken. Man investiert in Prävention, Entwicklung von hoch ergonomischen Stühlen und Matratzen, rückenschonende Schuhe und vieles mehr. Trotzdem sind anteilsmässig immer mehr von Rückenproblemen betroffen und überflüssige ungerechtfertigte chirurgische Eingriffe in diesem Bereich nehmen laufend zu.
Nicht selten sind auch Sportler von Bandscheibenproblemen betroffen. Woran liegt das? Die Ursache ist ähnlich wie bei unsportlichen Rückenpatienten: Ob ich stundenlang auf dem Fahrrad sitze oder dem Bürostuhl, der Rumpf bleibt in dieser Zeit statisch und erlebt keinerlei Training. Wenn dies nicht kompensiert wird, treten Defizite auf. Bei körperlichen strengen Arbeiten oder vielen Sportarten muss der Rumpf Schläge ableiten und Belastungsspitzen beherrschen. Das Wirbelsäulensystem ist grundsätzlich dafür gebaut: Bestehend aus 147 Gelenken und über 300 Muskeln ist es hochmobil und ein in nahezu allen Raumrichtungen positionierbares Trägersystem. Zusammen mit den Muskeln im Rumpf, Schultergürtel und Beckenbereich kann das System stabilisieren, beschleunigen, bremsen, dämpfen und Kraft bis zu den Extremitäten übertragen.
Was meistens fehlt, ist der korrekte Unterhalt dieses Systems. Training ist angesagt. Und was Training bedeutet, wird leider von vielen Therapeuten und Gesundheitsmagazinen falsch interpretiert. Wenn beispielsweise eine Halteübung im Brett als beste Rumpfübung angepriesen wird, sträuben sich bei mir die Haare. Erzeugt etwa das Anheben der Mundwinkel ein Lachen? Training ist nicht gleich Wellness, man muss sich schon anstrengen. Die zahlreichen sitzenden und liegenden Stunden des Alltags richtig zu kompensieren, um einer Degeneration entgegen­zuwirken, erfordern schon ein paar Schweiss­tropfen.
Wenn Sie folgende Punkte berücksichtigen, trainieren Sie Ihren Rücken bzw. Rumpf richtig:
1. Maximale Verkürzung des Muskels erzielen
Verkürzen ist die Hauptfunktion eines Muskels, das Halten ist als Nebenjob zu betrachten. Also sollte der Muskel von seiner maximalen Länge maximal verkürzen, dies in Kombination mit einer Lastüberwindung. Sie werden mir hoffentlich zustimmen, dass dies bei der Halteübung im Brett nicht der Fall ist.
2. Bewegungsamplitude der Gelenke ausschöpfen
Um die Beweglichkeit von jedem Gelenk zu erhalten, muss es in allen gegebenen Richtungen trainiert werden. Selbstverständlich müssen dabei die eigenen Gegebenheiten berücksichtigt und Belastungsspitzen beherrscht werden. Bei spezifischen Beschwerden macht es Sinn, sich von ausgebildeten Trainern beraten zu lassen.
3. Fasziale Verriegelung stärken
Berücksichtigen Sie auch im Falle von Beschwerden in einem bestimmten Bereich nach wie vor den gesamten Bewegungsapparat. Unsere Muskeln sind über Faszien untereinander verbunden und verriegeln ganze Systeme. Nur durch umfangreiche Bewegung und ausreichend Last kann diese wertvolle Verspannung gewährleistet sein und erhalten bleiben.
Und jetzt haben Sie die Wahl: Skalpell oder Schweiss? Nebenwirkungen oder Nebeneffekte? Therapeut oder Trainer? Was verstehen Sie unter Lebensqualität?

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie bitte an
oder besuchen Sie unsere Homepage www.vitamare-fitness.ch

Sonja Hartmann - Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut)
Geschäftsführerin VITAMARE Fitness GmbH

Sport gegen Diabetes und Bluthochdruck
Was um Himmels willen sollen Diabetes Typ II und Bluthochdruck gemeinsam haben? Wir könnten noch Arteriosklerose, Herzinfarkt, hohe Cholesterinwerte und gleich das metabolische Syndrom hinzunehmen. In den letzten 20 Jahren ist der Anteil der davon betroffenen Personen dramatisch gestiegen. Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik sind erschreckend. Ab einem Alter von 75 Jahren leidet beispielsweise jeder und jede Zweite an Bluthochdruck, jeder und jede Dritte an zu hohem Cholesterin, jeder Fünfte und jede Zehnte an Diabetes. Die Herren werden ab dem Alter von 55 Jahren und die Frauen ab 65 Jahren zunehmend davon betroffen.
Herzkrankheiten sind die häufigste Todesursache, noch vor Krebserkrankungen. Trotz unheimlichen Fortschritten in der Medizin und Chirurgie, ist der Gesundheitszustand der alternden Gesellschaft schlechter geworden. Blutzucker (Diabetes Typ II), Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin oder verengte Arterien (Arteriosklerose) sind Alarmsignale und vermeidbar. Ganz einfach durch Bewegung und einen gesunden Lebensstil. Was vor Jahrzehnten noch die Empfehlung der Alternativmediziner war, wird heute auch von den traditionellen Medizinern erkannt: Regelmässiges sportliches Training ist sowohl für Gesunde wie auch für Herz- Kreislauf-Patienten höchst sinnvoll. Durch mehr Bewegung liessen sich viele Todesfälle durch Herzversagen vermeiden. Während sportlicher Tätigkeiten wird der Herzmuskel aktiviert. Dadurch können verengte Blutgefässe überbrückt werden und das gesamte Herz-Kreislauf-System wird auf einen gesunden Zustand erhalten.
Was für Sport soll es sein? Alles was Spass macht und möglichst häufig davon! Die Intensität sollte jedoch moderat bleiben. Hohe Belastungsspitzen, bei denen der Puls hochgejagt wird, sind nur für trainierte Personen ohne Beschwerden sinnvoll. Als Kardiotraining eignen sich beispielsweise Walken, Radfahren, Schwimmen, Wandern und Tanzen. Die Bewegungen, die im Alltag integriert werden können, sind bereits wirksam und befinden sich meistens im richtigen Belastungsbereich.
Wer Beschwerden hat, unter Stress oder an Schlafstörungen leidet, sollte sein Training mit einem Pulsmesser überwachen. Es gibt diverse Ausdauertests, welche Rückschlüsse auf den optimalen Herzfrequenzbereich ermöglichen. Trainieren ist nur in einer Situation untersagt: wenn Sie unter einem Infekt leiden oder Fieber haben. Unzureichend auskurierte virale oder bakterielle Infekte können durch das Training über die Atemwege oder die Blutbahn die Herzregion gefährden. Entzündungshemmende Medikamente vermindern dieses Risiko keinesfalls, im Gegenteil.
Selbstverständlich reicht Sport allein nicht für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Eine ausgewogene Ernährung und ein niedriger Körperfettanteil sind ebenso wichtig. Was Blutanalysen und Herzuntersuchungen ergeben, würde einen nackten ehrlichen Blick in den Spiegel in vielen Fällen auch aufzeigen. Was unter der Decke von Schicksal und Genetik gesteckt wird, hat in Wirklichkeit mehr mit einem schlechten Lebensstil zu tun. Die in diesem Bericht erwähnten Krankheitsbilder sind erworben, die Medizin bekämpft in diesen Fällen die Symptome. Für eine gesündere Gesellschaft wünsche ich mir mehr Misstrauen der Medizin gegenüber, und mehr Eigenverantwortung.

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Sonja Hartmann
Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut), Geschäftsführerin VITAMARE Fitness GmbH

Abnehmen ist keine Wissenschaft
Abnehmen ist einfach. Und zwar, weil es alleine in Ihrer Hand liegt. Wenn Sie schon lange den Wunsch haben, abzunehmen, können Sie sofort damit anfangen. Um ein Problem zu lösen, muss man es erst richtig erkennen. Das erfordert Ehrlichkeit und Mut zur Änderung, sowohl in der Einstellung, wie auch im Verhalten. Vergessen Sie als erstes die Genetik und das Schicksal. Wir haben nicht alle die gleichen Kurven, aber wir sind alle mit einem luxuriösen Bewegungsapparat ausgestattet, welcher für Lasten, Belastungen und für Bewegung gebaut ist. Jeder, der abnehmen möchte, muss seine Energiebilanz überdenken. Leider wird der Überschuss an eingenommener Nahrung und Energie nicht ausgeschieden, sondern für allenfalls schlechtere Zeiten in Form von Fett gespeichert. Durch mangelnde Bewegung werden gleichzeitig unsere Strukturen (Knochen, Gelenke, Muskeln usw.) abgebaut. Was nicht gebraucht wird, das unterhält unser Körper nicht unnötig. Das verschlechtert die eigene Energiebilanz zusätzlich. Dieser Tatsache wird die Lebensmittel- und Pharmaindustrie nie entgegenwirken können. Eins plus eins wird immer zwei geben. Also zusammengefasst: Für Ihr Wohlbefinden können nur Sie selber etwas unternehmen.
Stellen Sie als Erstes Ihre Energieaufnahme Ihrem Energieverbrauch gegenüber. Nehmen Sie mehr Energie auf, als Sie verbrauchen? Das löst wahrscheinlich keinen Erkenntnisschock aus und ist auch kein erquickendes Gefühl. Aber zu handeln lohnt sich. Für eine Gewichtsreduktion muss das Verhältnis genau umgekehrt werden, und danach, für die Nachhaltigkeit, müssen Sie auf eine Null-Bilanz kommen. Gerne – aber wie?
Wandeln Sie Ihren Vorsatz, abnehmen zu wollen, zum Willen «Fit zu sein» um. Setzen Sie sich mit Ihrer Ernährung und Energieaufnahme auseinander. Gesunde, ausgewogene Ernährung macht selbstverständlich Sinn. Vollwertige Lebensmittel tragen einen hohen Beitrag zu Ihrer Vitalität bei. Genussmittel sind keine Nahrungsmittel. Diese sind nur in geringem Masse und mit hohem Genuss zu verkosten. Wenn anstatt Genuss Frust im Vordergrund steht, werden sie höchstens kurzfristig Freude bereiten. Das könnte man sich vielleicht gleich ersparen?
Seien Sie ab sofort grosszügig beim Ausgeben Ihrer Energie. Kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel mit Bewegung und Sport an. Die Ergebnisse sind sehr vielseitig: Ihr Körper wird knackig, das Immunsystem wird gestärkt, der Hormonaushalt wird ausgeglichen, das Herz- Kreislaufsystem wird angeregt, die Verletzungsgefahr wird reduziert, die Psyche wird gestärkt, die Beweglichkeit und Belastbarkeit nimmt zu und vieles mehr. Mit einem differenzierten Krafttraining können Sie sogar Ihre Knochen-, Gelenk- und Bandstrukturen stärken, und das in jedem Alter.
Überlegen Sie sich, welche Tätigkeiten in Ihrem Alltag mit einer höheren Energieausgabe verbunden werden könnten. Wo können Sie stehen anstatt zu sitzen (bitte nicht auf der Toilette), gehen anstatt zu fahren oder sogar laufen anstatt zu gehen? Erkundigen Sie sich über die Sportmöglichkeiten in Ihrer nächsten Umgebung und legen Sie los. Bauen Sie Ihre Trainingseinheiten als bedingungslose Termine in Ihren Wochenplan ein. Das ist Ihre Zeit, Ihrem Körper und Ihrer Seele nachhaltig Gutes zu tun. Abnehmen ist einfach weniger Frust und mehr Lust!

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