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Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Korrektur an den Aktienbörsen...
Die Aktienmärkte haben sich dieses Jahr bislang von der sehr starken Seite gezeigt. Ein erster kleiner Rücksetzer aufgrund sich verstärkender Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China wurde im Juni schnell ausgebügelt und neue Rekordwerte wurden erreicht.
Die jetzige Korrektur von mittlerweile etwas mehr als 5 % scheint wieder mit dem Handelskrieg zusammenzuhängen. US Präsident Trump hat sich entschieden, den vereinbarten Waffenstillstand mit China aufzuheben und ab September weitere, neue Zölle auf einen Warenwert von über 300 Mia USD pro Jahr zu erheben. Die Aktienmärkte haben sofort reagiert und relativ deutlich nachgegeben.
…schon wieder zu Ende?
Gestern Mittwoch (7. August) nun hat die US Börse intraday von den Tiefstständen bis ins Closing über 2 % zulegen können, heute Donnerstag starten wir mit weiteren +0.7 %. Ist die Korrektur also bereits wieder vorbei? Ich habe die technische Seite kurz analysiert. Ein Intraday-Reversal, wo der Tagesschlusspreis mehr als 2% über dem Tagestiefst lag, ergab in der Vergangenheit leider keine klare Aussage zur Performance über den nächsten
Tag/Woche/Monat.
Fundamentaldaten sprechen gegen ein Ende der Korrektur
Die Bewertungen der US Börse war bereits sehr hoch, obwohl letztes Jahr wegen der US Steuerreform die Gewinne der US Firmen relativ stark angestiegen sind. Dieses Jahr nun tun sich die US Firmen schwerer mit weiteren Gewinnsteigerungen. Im Gegenteil sind die letzten
gemeldeten Gewinne gar tiefer als im Vorjahr, auch im dritten Quartal dürften die Gewinne sinken. Die Erwartungen der Analysten sind aber für die danach folgenden Quartale sehr positiv, was den Aktienmärkten Rückenwind gibt. Wir sind da skeptischer. Zum einen dauert der Handelskrieg – und das ist es mittlerweile geworden zwischen den USA und China – schon wesentlich länger als anfänglich angenommen. Auswirkungen sind bereits sichtbar. Verschiedene Konjunkturindikatoren sind gesunken und weiter vorlaufende Indikatoren wie Umfragewerte ISM, PMI, … zeigen bislang keine Erholung an.
Wir müssen aber gar nicht so weit gehen. Auch wir in Europa tun uns schwer. Der Brexit-Prozess dauert ebenfalls schon länger als geplant und das Risiko eines harten Brexits hat zugenommen, die Gesprächsbereitschaft scheint schon besser gewesen zu sein.
Aus gänzlich anderen (historischen) Gründen gibt es neu nun auch zwischen Japan und Südkorea Zwistigkeiten, welche im Halbleiter/Elektronikbereich Probleme in den Lieferketten verursachen können. All dies spricht unserer Meinung nach eher gegen starke Gewinnanstiege Ende 2019 bzw. im 2020.
Immerhin hat die FED noch etwas ‚Pulver’. Sie hat die Zinsen um 0.25% gesenkt, weitere Senkungen sind wahrscheinlich. Selbstverursacht schwieriger ist da die Lage der EZB. Sie hat unter dem ultraexpansiven Draghi die Zinsen gar nie angehoben, weitere Senkungen in noch negativere Regionen sind mittlerweile schwierig dank der Möglichkeit, auf Bargeld auszuweichen.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Gibt es einen wirksamen Schutz vor den Negativzinsen?
Seit mehreren Jahren haben wir nun Negativzinsen. Nicht nur die kurzen Zinsen sind negativ: nein, auch 10-jährige Obligationen der Schweizer Eidgenossenschaft sind klar negativ. Aktuell kann man festverzinslich also nur anlegen, wenn man bereit ist, Risiken einzugehen. Dabei muss aber genau geprüft werden, ob das nach allen Kosten (Kauf-/Verkaufskosten, Depotgebühren) auch wirklich Sinn macht. Risiko ohne jegliche Entschädigung macht kaum Sinn. Normale Kontolösungen bringen (inkl. zu zahlender Spesen) gar nichts mehr. Trotzdem macht es keinen Sinn, um jeden Preis Anlagen zu suchen. Da die Teuerung sehr, sehr tief war und ist, behält das Geld grösstenteils seine Kaufkraft. Falls in Zukunft die Negativzinsen noch schärfer umgesetzt würden, gäbe es noch die Variante, auf Bargeld umzusteigen. Natürlich birgt auch das Risiken, welche gut abgewogen werden müssen. Man könnte aber wenigstens die schizophrene Situation vermeiden, dass man Geld ausleiht und weniger zurückbekommt. Würden Sie einem Nachbarn ihren Rasenmäher ausleihen, wenn Sie sicher wüssten, dass er defekt zurückkommt? Ich habe auch kein Patentrezept. Aber um jeden Preis Anlagen machen, welche nach allen Kosten auch nichts bringen, das ist definitiv keine vernünftige Lösung.

Widersprüchliche Signale
Die Signale der Finanzmärkte sind teilweise widersprüchlich. Die aktuelle Zinssitua­tion deutet eher auf eine Abschwächung der Wirtschaft oder sogar eine Rezession hin. Gleichzeitig boomen aber die Aktienmärkte und die Bewertungen sind auf einem Mehrjahreshoch. Die Jagd nach potenziellen Renditequellen ist weiterhin im vollen Gange. Wie lange das so weiter geht, kann niemand genau sagen. Trends dauern oft lange und enden immer wieder in einer Übertreibung.

Beteiligungsgesellschaft Newventuretec wird liquidiert
Die Aktionäre haben an einer ausserordentlichen Generalversammlung die Liquidation und die Ausschüttung der Mittel der Gesellschaft beschlossen. Nach dem heutigen Wissensstand sollte ein Erlös von zirka 11 Franken möglich sein, was nochmals rund 10 Prozent höher ist als der gegenwärtige Aktienkurs. Diese volatile Aktie war vor einem Jahr noch bei rund 4 Franken und wird nun in den nächsten Monaten definitiv von der Börse verschwinden.

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Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Aberkennung Börsenäquivalenz
Die EU Kommission hat die Anerkennung der Gleichwertigkeit der Schweizer Börse ab Anfang Juli verweigert, obwohl die Schweizer Börse die technischen Kriterien für die Gleichwertigkeitsanerkennung erfüllt. Auch die EU hat das nicht bestritten.
Was hat die EU Kommission zu diesem unfreundlichen Akt getrieben? Die Begründung der EU ist zwar ehrlich, aber inhaltlich schwach: Die EU begründet den Entscheid völlig sachfremd und ohne Bezug zur Börse mit mangelnden Fortschritten bei den Verhandlungen über das Rahmenabkommen.
Was hat das mit dem Rahmenabkommen zu tun? Eigentlich nichts…

Die EU möchte die bilateralen Abkommen, welche zwischen der Schweiz und der EU
bestehen, unter ein Dach stellen und diese sektoriellen Abkommen nur unter diesem Rahmenabkommen weiterführen. Die Schweiz andererseits ist mit der aktuellen Situation der bilateralen Abkommen zufrieden und weniger positiv gegenüber dem bisherigen Verhandlungsergebnis des Rahmenabkommens. Sie macht deshalb nicht wahnsinnig schnell vorwärts und möchte weiterverhandeln.

EU Kommission am «täubele»
Die EU Kommission hat nun die Geduld und Nerven verloren und reagiert wie ein trötzelndes Kind: «Wenn du nicht endlich vorwärts machst und unsere Regeln akzeptierst (Rahmenabkommen), dann haue ich dir eins (Aberkennung Börsenäquivalenz) und spiele nicht mehr mit dir (Guillotineklausel).»

Wie du mir, so ich dir
Wie reagiert ein Kind, das Haue angedroht bekommt? «Wenn du mich haust, dann hau ich zurück.» Der Bundesrat hat präventiv im Vorfeld eine Verordnung angekündigt und nun in Kraft gesetzt, wonach CH Aktien (Novartis, Nestle, etc) neu nicht mehr an EU Börsenplätzen gehandelt werden dürfen.

Gleichwertige, souveräne Gegenpartei oder Bittsteller?
Wer mit wem was spielen will, ist unter souveränen Parteien jeweils beiden Seiten überlassen. Wenn die EU und die Schweiz beide übereinstimmen, dass die bilateralen Abkommen für sich positiv sind, so sollten sie daran festhalten. Wenn die EU oder die Schweiz die bilateralen Abkommen als negativ erachten, so sollten sie sie kündigen. Auch das ist beidseitig gutes Recht, beide Seiten müssen allerdings auch mit den Konsequenzen leben. Wenn nun die EU die bilateralen Abkommen nur unter dem Dach eines Rahmenvertrags weiterführen möchte, so ist das auch hier ihr gutes Recht. Und wenn schliesslich die Schweiz der Ansicht ist, dass der aktuelle Vorschlag des Rahmenabkommens nicht im eigenen Sinn ist, dann ist das erneut und diesmal ihr gutes Recht. Wieso da irgendwelche «Schüsse vor den Bug» (Zitat EU Kommissar Hahn) nötig geschweige denn sinnvoll wären, erschliesst sich mir nicht. Das hat wohl eher damit zu tun, dass Herr Hahn mutmasslich die Schweiz weniger als gleichwertigen, souveränen Verhandlungspartner, sondern vielmehr als kleinen und lästigen Bittsteller ansieht.
Wenn irgendein autokratischer Diktator solche Täubelientscheide treffen würde, wären die Urteile klar: nicht nachvollziehbar, unlogisch, willkürlich, frech, typisch, idiotisch, … Dass sich gewisse EU-Kommissare auf solch ein Niveau herunterlassen, ist bedenklich und kurzsichtig.

Eskalation droht
Die Chancen einer Zustimmung der Schweiz zum Rahmenabkommen dürften damit nicht besser geworden sein und das Rahmenabkommen war ja doch eigentlich das Ziel der EU. Es bleibt zu hoffen, dass ruhigere Kräfte das Heft in die Hand nehmen und eine weitere Eskalation vermieden werden kann.

 

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Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Gedankenexperiment Aktienmarkt
Versetzen wir uns gedanklich zwei Jahre zurück. Es ist der 31. Mai 2017. Der SMI steht knapp über 9000 Punkten, der SP500 bei 2412. Wie immer stellt sich die Frage: Wie geht es weiter an den Börsen?
Wenn wir zu diesem Zeitpunkt bereits gewusst hätten, was Wirtschaft und Politik in den nächsten zwei Jahren brächten, hätten wir dies in Anlageerfolge ummünzen können?

Geldpolitik
Wir wüssten, die FED strafft zuerst die Geldpolitik bis Ende 2018, dann signalisiert sie eine Kehrtwende zu allenfalls wieder sinkenden Zinsen. Die Konsumentenpreisinflation bleibt im angestrebten Bereich von 2%. Die EZB kommt auch in dieser Zeit nicht weg von ihrer ultraexpansiven Geldpolitik. Draghi würde der erste EZB-Präsident sein, der in seiner Regentschaft die Zinsen nie anhebt.

Politik
Die Diskussionen um den Brexit drehen sich im Kreis. Es findet sich bis zum ursprünglich geplanten Brexit-Datum kein Kompromiss, den beide Seiten mittragen. Es gibt eine nochmalige Verlängerung, das Risiko eines harten Brexits nimmt zu. Zumindest die Unsicherheit, wie es weitergeht zwischen EU und UK, dauert länger als anfänglich geplant.
US-Präsident Trump tritt in der Aussen- und Wirtschaftspolitik zunehmend fordernd auf. Zwar stellt er einige Forderungen wie höhere Zölle auf europäische Autos vorerst zurück, andere Zollmassnahmen setzt er aber in Kraft. Anfänglich geht es um Zollerhöhungen für Solarpanels, es folgen höhere Zölle für Stahl und Aluminium. Wie erwartet folgen Gegenmassnahmen von EU, China etc. Insbesondere mit China gehen die USA forsch um. Trotz mehrmaliger Ankündigung über angeblich konstruktive Gespräche eskaliert der Streit. Ein Verhandlungsabschluss wird mehrfach verschoben, die Zollschraube dreht immer weiter.
Auch an sich nicht verknüpfte Dinge wie die bislang unbewiesenen Spionagevorwürfe an Huawei werden bewusst als Druckmittel eingesetzt. Die USA üben auch Druck aus auf Europa, keine Aufträge mehr an Huawei zu vergeben.

Wirtschaft
Kein Wunder gehen die globalen Handelsvolumen zurück. Dies ist zum Glück bislang nicht deutlich in den Gewinnzahlen der Unternehmen zu sehen. Immerhin hat die Trump’sche Steuerreform zu einem deutlichen Anstieg der Gewinne der US-Firmen im Jahr 2018 geführt.
Dieser Anstieg stagniert nun allerdings, die Gewinne dürften auf Jahresbasis sogar etwas abnehmen im 2. und 3. Quartal von 2019. Die Firmen bleiben zuversichtlich, jedenfalls bleiben die Rückkaufprogramme der eigenen Aktien auf Rekordniveau. Gleichzeitig weiss der informierte Investor, dass hohe Aktienrückkäufe weder zu Zeiten der Internetbubbles noch in der Finanzkrise etwas genützt haben und viele Firmen mit Aktienrückkäufen Geld vernichtet haben.

Wo hätten Sie die Aktienmärkte erwartet?
Zurück zur wesentlichen Frage in unserem Gedankenexperiment: Hätten Sie damals vor zwei Jahren die Aktienmärkte auf zwei Jahre später (also heute) höher oder tiefer erwartet mit diesem (heutigen) Wissen?

Zurück zur Gegenwart
Zum Vergleich: der SMI steht per heute 31. Mai 2019 etwas über 9500, der SP500 bei gut 2750. In der Zwischenzeit wurden zudem die Dividenden von zwei Jahren ausbezahlt.

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Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Wie schätzen wir derzeit die Ausgangslage für die Aktienmärkte ein?
Aktienmärkte auf Höchstständen: Wow, stark, wie die Aktienmärkte seit dem Jahreswechsel laufen. Die Verunsicherung nach den Kursverlusten von vergangenem Dezember ist meilenweit weg und vergessen: aus den Augen, aus dem Sinn. Praktisch alle Aktienindices haben alte Rekordstände übertroffen oder stehen nur minim darunter. Das Wort von einem richtigen Aktien-Melt-up (das Gegenteil eines Melt-Downs also Kurssturzes) macht die Runde.
Rückenwind: Die extrem gute Performance überraschte nicht nur uns. Selbst im Nachgang ist sie nur teilweise plausibel. Die US Notenbank FED machte eine 180° Kehrtwende und kündigte an, dass die Zeit von weiteren Zinserhöhungen vorbei sei, im Gegenteil könnten allenfallsZinssenkungen anstehen. Die von tiefen Zinsen mittlerweile abhängigen Märkte beruhigten sich. Ein zweiter Punkt, der den Aktien Rückenwind gab, waren die Aktienrückkäufe, welche sich volumenmässig nach wie vor auf Rekordniveau bewegen.
Gegenwind: Politische Faktoren, aber auch Fundamentaldaten und die Bewertungen hingegen deuten darauf hin, dass die künftigen langfristigen Erträge für die Anleger eher tief ausfallen dürften. Weder beim US-chinesischen Handelsstreit (trotz der x. Ankündigung, dass ein Durchbruch bzw. eine gute Vereinbarung unmittelbar bevorstehe) noch beim Brexit gibt es eine klare Lösung. Natürlich bleibt zu hoffen, dass sich die USA und China einigen. Je nachdem könnte ein Verhandlungsresultat wenigstens den Schaden der Anzettelung des Handelsstreits inGrenzen halten. Eine wirkliche Verbesserung aber? Möglich, wir bleiben jedoch skeptisch.
Andere politische Risiken wie Iran, Korea oder Pakistan/Indien sind zwar in den Hintergrund getreten, eine Lösung der Konflikte gibt es aber auch nicht. Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten zeigen eine Abschwächung des Wachstums.
Deutschland ist bisher knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt, Italien befindet sich in einer Rezession. Die meisten anderen Länder zeigen für die vergangenen Quartale ebenfalls rückläufiges, aber immerhin noch Wachstum mit positivem Vorzeichen. Leicht vorlaufende Indikatoren wie Leading Indicators, Einkaufsmanagerindices oder Industrieaufträge deuten auf weitere Abschwächung hin. Zum Glück ist das Wachstumsniveau v.a. in den meisten Emerging Markets, aber etwas abgeschwächt auch in den USA, noch hoch genug, so dass bislang nur wenige Experten eine grösserflächige Rezession erwarten. Aufschwung sieht aber anders aus.
Die Firmengewinne sind in den USA letztes Jahr dank der Steuerreform recht stark angestiegen. Mit dem nun höheren Vergleichsniveau wird selbst von den ewig optimistischen Analysten dieses Jahr nur ein knapp positives Gewinnwachstum erwartet.
Kein Wunder sind die Bewertungsniveaus v.a. des US Aktienmarkts nach den Kursanstiegen sehr hoch, jedenfalls von denjenigen Bewertungskennzahlen, welche sich in der Vergangenheit als brauchbar für eine Prognose der künftigen Anlagerenditen erwiesen haben. Bewertungen taugen indes leider nur für eine Prognose der langfristigen Renditen. Wer verlässliche Prognosen auf kurzfristigem Niveau (Tage, Wochen oder Monate) machen kann, soll sich gerne und unbedingt bei uns melden....

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Korrektur der Korrektur
Rund 15 Prozent in zweieinhalb Monaten runter und dann knapp zwei Monate später wieder auf Rekordständen. Wer hätte das gedacht? Die Liquidität bestimmt weiterhin das Marktgeschehen. War noch im letzten Spätherbst die Hauptangst die steigenden Zinsen und ein eskalierender Handelskrieg, scheint das alles nun wieder ganz anders zu sein.
Die Zinsen sind tiefer als vor einem Jahr und all die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten scheinen vergessen zu sein. Wie lange das so weiter gehen kann? Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Das Gewinnpotenzial im Verhältnis zum Risiko, welches man eingeht, war auch schon viel besser und ich bleibe zurückhaltend.

Goldminentitel teilweise günstig
Ich gehöre nicht zu den bekennenden Goldfans, die nach dieser langen expansiven Geldschwemme eine massive Goldpreiserhöhung sehen und den Tod des ganzen «Papiergeldes» vorhersagen. Im kleinen Rahmen Edelmetall zu halten, scheint mir aber gar nicht so abwegig. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass viele Goldminentitel recht günstig bewertet sind. Einzeltitel sind aber recht schwierig zu beurteilen. Deshalb empfehle ich in diesem Bereich einen breitdiversifizierten Goldminenfonds (als Beispiel den VanEck Goldminen ETF – Kürzel GDX). Diese sind oft liquide und gut handelbar. Zudem sind die Kosten vernünftig und sie bilden einen breiteren Index nach.

Minuszins: Die Hemmschwelle sinkt
Die Schwelle, bei der Banken ihren Kunden Minuszins verrechnen, kommt ins Rutschen. Waren es bei vielen Banken bis vor kurzem noch 5 Millionen lese ich nun von Schwellen zwischen 2 und 3 Millionen. Die Minuszinsen über diesen Beträgen bewegen sich zwischen 0,8 und 1 %. Erschreckend und beängstigend. Tiefere Limiten verleiten zu «Zwangsinvestitionen». Ob das längerfristig dann nicht neue Probleme schafft? Müssen Pensionskassen bald ihre Kontoguthaben vom Konto abheben und ihre Gelder in Tresoren lagern? Das kann ja kaum das Ziel sein. Auch Verwerfungen in anderen Anlageklassen (Immobilien, Kunst usw.) kann ja auch kaum das Ziel sein. Die Grenze ist kritisch zu verfolgen.

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