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Von M. Seith, Bözberg, Dip.-Ing. Gartenbau, Fachperson Naturnaher Gartenbau

Im Artikel «Bedrohte Wildbienen, in Möhlin summts und brummts» (fricktal.info vom 26. Juni) wird aufgezeigt, wie im Privatgarten ein Beitrag zum Artenschutz geleistet werden kann. Auch die öffentlichen Grünflächen sollten mit einbezogen werden, da sie bei einer extensiven Nutzung und naturnaher Pflege der Flora und Fauna einen ungestörten Lebensraum bieten. Mit gutem Beispiel ging letzte Woche die Gemeinde Gipf-Oberfrick voraus und legte zwei neue Flächen an, die vorgängig mit Wandkies abgemagert wurden. Mit einheimischen Wildstauden bepflanzt, die aus einer Biogärtnerei vom unteren Fricktal stammen, wurde so ein reiches Mahl für Wildbienen und Co. gedeckt mit Pflanzen aus regionaler Anzucht und kurzen Transportwegen. Um neben den Futterpflanzen auch die Nistplätze und den Überwinterungsort zu garantieren, wird die Fläche naturnah gepflegt. Optimale Voraussetzungen, dass diese bedrohten Insekten Einzug halten. Es wird bestimmt bald auch in Gipf-Oberfrick summen und brummen.
Für Insektenbeobachtung: Eine Fläche befindet sich bei der Bushaltestelle «Brücke», nun wird das Warten auf das Posti kurzweilig; die andere an der Schule beim Fussweg zur Sportanlage- dort entsteht auch ein kleiner Nistplatz mit Sand für die Natternkopf-Wildbiene.

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