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Von Werner Müller, Grossrat CVP, Wittnau

Die Kantonsregierung hat die neue, ab dem 1. Januar 2020 für vier Jahre geltende, Spitalliste bekannt gegeben. Erfreulicherweise ist das GZF, mit den beiden Spitalstandorten Laufenburg und Rheinfelden, auf dieser Liste. Dazu wurden die entsprechenden Leistungsaufträge erteilt. Gemäss Information des GZF, entsprechen diese im Wesentlichen ihren Erwartungen. Das ist sehr erfreulich und gibt Planungssicherheit für die nächsten vier Jahre. Im Sinne einer guten medizinischen Grundversorgung im Fricktal ist dieser Entscheid sehr positiv und wichtig. Der Prozess bis zu dieser Entscheidung war schwierig und erforderte eine starke Intervention aus der Bevölkerung. Die Spitalleitung hat schlussendlich gute Arbeit geleistet. Die Hausärzte, politische Vertreter und weitere Personen wurden in den Prozess mit einbezogen. Schlussendlich kann festgehalten werden: Das Kämpfen hat sich gelohnt. Ebenfalls positiv zu werten ist, dass der Prozess alle Beteiligten näher zusammengebracht hat und das gegenseitige Verständnis gestärkt wurde. Der Planungshorizont von vier Jahren ist für eine Spitalorganisation kurz. Daher darf sich die Spitalleitung auf den Lorbeeren nicht ausruhen, sondern muss bereits jetzt die Konzeption GZF nach 2023 in die Hand nehmen, denn das Fricktal braucht langfristig eine gute medizinische Grundversorgung. Dabei sind alle wichtigen Akteure von Anfang an ins Boot zu nehmen.

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