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Von Heinz Siegrist-Hess, Meisterschwanden

Als 88-jähriger Aargauer habe ich mit grosser Genugtuung zur Kenntnis nehmen dürfen, dass nun auch in meinem Kanton endlich etwas gegen die Diskriminierung von wegen Alters in der Politik unternommen wird. Ich halte es in höchstem Mass als undemokratisch, wenn die etablierten Parteien versuchen, mit fragwürdigen Wahlhürden die Wahlen nach ihrem Gusto zu beeinflussen. Die uns vom Team65+ präsentierte NR-Liste ist schlagkräftig und prominent besetzt.

Ich zweifele keinen Moment daran, dass die Argumente von Team65+ auch einen Grossteil in meiner Alterskategorie zu überzeugen vermögen, diese Liste im Oktober einzulegen. Es geht nicht an, wie es Claudia Bandixen treffend ausgedrückt hat, dass ältere Menschen zunehmend an den Rand gedrängt werden. Sie haben die gleichen Rechte wie die Jüngeren und sollen auch selbständig, mit eigenen Leuten im Parlament vertreten sein. Und dass Senioren auch mit Tatkraft aufwarten, hat eben Maximilian Reimann, der Spitzenkandidat von Team65+, eindrücklich bewiesen. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz würden die 70- bis 75-jährigen Autolenker weiterhin viel zu früh zum Verkehrsmediziner aufgeboten, um einen Tauglichkeitscheck zu absolvieren, den es im nahen Ausland nicht einmal gibt.

 

 

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