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Carlo und Christine Voellmy-Marugg, Rheinfelden

An der Gemeindeversammlung vom 30. März 2016 wurde der Kredit für den Bau des neuen Rheinstegs genehmigt. Nun kommt das Projekt nochmals aufs Tapet wegen den nicht unerheblichen millionenschweren Zusatzkosten. Auch wenn unsere Stadt offenbar die beantragten (und vielleicht auch weitere) Mehrkosten stemmen kann, sei die Frage nach dem Mehrwert dieses Projekts erlaubt. Zugegeben, der Steg sieht gut aus, aber brauchen wir diesen wirklich? Erwartet man scharenweise Touristen, die extra nach Rheinfelden kommen, um dieses Bauwerk zu bewundern? Sollten wir die Mil-lionen Franken nicht eher für wichtigere Projekte vorsehen, die in naher Zukunft auf uns zukommen? Wir denken da vor allem an den Bahnhofsaal: Der Kauf wird sicher nicht gerade billig, aber dann kommen die zu erwartenden hohen Kosten für die ach so notwendige gründliche Sanierung dazu. Aber dann hätte unsere Stadt einen wirklich attraktiven Saal mit einem echten Mehrwert. Unseres Erachtens sollte man das Projekt «Steg» fallenlassen und das Projekt «Bahnhofsaal» forcieren. Wie der Volksmund sagt: «Me cha nöd de Füfer und s'Weggli ha!»

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