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Von Hans Schneider, Kaiseraugst

Der Bericht über den Fasnacht-Gottesdienst in Kaiseraugst hat mich sehr betrübt. «Der Pfarrer stand hilflos hinten in der Kirche», «dass nicht alles, was in der Bibel steht, wortwörtlich genommen werden darf», «der Pfarrer schon auf den Apéro freute», «(Pfarrer) Ich halt's Maul eilends», «mir suufe grossi Bier», diese Passagen standen in diesem Bericht. Ich frage mich, ist dies noch Gottesdienst, so wie es Gott von uns Menschen vorgestellt hat? Ich war ja nicht dabei, aber Gott erwartet von uns Menschen einen Dienst, darin wir Gott ehren. Bereits Jesus hat gesagt: «Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein, ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus» (Matth. 21,13 NGUe). Jesus ist nicht hilflos hinten in der Synagoge gesessen, sondern Er hat die Leute zurechtgewiesen. Zum Begriff «Wald». Dieser Begriff kommt nicht nur zweimal in der Bibel vor, sondern gegen 30 Mal. Mit solch falschen Angaben im Allgemeinen muss man sich nicht wundern, dass so wenig Leute die Gottesdienste besuchen. Wenn ich einen Gottesdienst besuche, so möchte ich eine Predigt hören, die richtig und vertieft auf dem Wort Gottes fundiert ist. Alles andere ist ein «Schein»-Gottesdienst.

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