Ein Produkt der mobus 200px

Von Stefan Treier, Effingen

Die jüngst vom Komitee «Eigenmietwert nein» des Freiämters Walter Richner beim Grossen Rat eingereichte Petition gegen die Mietwerterhöhung wirft hohe politische Wellen. Innert nur weniger Wochen hat das Komitee doppelt so viele Unterschriften gesammelt wie bei einer Initiative notwendig sind. Das zeigt, dass viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit der vom Grossen Rat in einer «Nacht- und Nebelaktion» beschlossenen Eigenmietwerterhöhung nicht einverstanden sind.

Dieser Schritt dürfte bei vielen Steuerzahlern erst dann realisiert werden, wenn sie im kommenden Jahr die Steuerveranlagung 2016 auf dem Tisch haben. Vieles dieser Mietwerterhöhung ist unverständlich, weshalb die eingereichte Petition genau richtig kommt. Der Grosse Rat muss das Thema nochmals zur Sprache bringen. Die Art und Weise, wie die Mietwerterhöhung 2016 zustande gekommen ist, ist mehr als fragwürdig.

Es ist unerklärlich, weshalb bei den Gemeinden keine Grundlagenerhebung durchgeführt wurde, sondern, dass sich der Kanton einzig und allein auf verzeichnete Daten während eines engen, zu wenig repräsentativen Zeitraums abstützte. Bezeichnend, dass kritische Fragen vom kantonalen Steueramt nicht beantwortet werden. Wie kann die Erhöhung des Mietwertes im Vergleich zwischen gleich gelagertern Nachbargemeinden gar 100 Prozent oder mehr differenzieren? Wieso wurde die Entwicklung der Wohn-Infrastruktur seit der letzten Mietwerterhöhung in keiner Weise gewürdigt? Es ist nicht plausibel, weshalb Gemeinden, welche beispielsweise einen Teil ihrer Infrastruktur, so zum Beispiel Dorfläden und Restaurants, in den letzten Jahren verloren haben, mit übermässigen Mietwerterhöhungen konfrontiert werden. Wer sich für jede Kleinigkeit des täglichen Gebrauchs ins Auto setzen muss, um in einer Zentrumsgemeinde einzukaufen, verfügt sicher nicht über eine bessere Wohnqualität, wie wenn die Geschäfte in Griffweite getätigt werden können.

Bei der schon seit längerem bestehenden Zinssituation werden nicht nur Rentner sondern auch jüngere Personen, Familien, welche sich ein Eigenheim zu leisten wagen, bestraft. Nur bei ausserordentlichen, selten wiederkehrenden hohen Liegenschaftsaufwendungen gibt es eine negative Liegenschaftsrechnung, welche einkommenssteuerwirksam ist. Die von den Sozialdemokraten angekündigte Aargauer Standesinitiative verdient Unterstützung. Sie weist auf den richtigen Weg hin und trägt zudem zur Vereinfachung der Besteuerungsverfahren bei. Für ein politisches Schwerpunkt-Thema im kantonalen Wahljahr 2016 ist gesorgt.

 

Suchen

Inserat-Karussell

  • 241410A.jpg
      info@partymetzg-mueller.ch
  • 244241A.jpg
  • 240845F.jpg
    www.curadomizil.ch    info@curadomizil.ch
  • 241025G.jpg
    www.ottos.ch    info@ottos.ch
  • 240717G.jpg
    www.restaurant-traube.ch    info@restaurant-traube.ch
  • 244070A.jpg
    www.remax-frick.ch    info@remax-frick.ch
  • 244113A.jpg
  • 244129A.jpg
  • 240276B.jpg
      info@marco-haeusel.ch
  • 240381A.jpg
    www.pmf-rheinfelden.ch    rheinfelden@paramediform.ch
  • 240447W.jpg
    www.winter-transport.ch    info@winter-transport.ch
  • 240474F.jpg
      info@golf-fricktal.ch
  • 244255A.jpg
    www.hego.ch    info@hego.ch
  • 241244F.jpg
      info@praxis-neumeier.ch
  • 240645E.jpg
    www.jamans.ch    info@jamans.ch
  • 241136A.jpg
    www.fricktal.info    ruedi.moser@mobus.ch
  • 240273A.jpg
    www.maya-umzuege.ch/reinigung.html    jasmin-diallo@hotmail.com
  • 244179A.jpg
      aebischer.marc3@bluewin.ch
  • 244277A.jpg
  • 240241A.jpg
    www.maya-umzuege.ch    info@maya-umzuege.ch
  • 244220A.jpg
    www.gzf.ch    nadja.burgherr@gzf.ch
  • 242406A.jpg
    www.schuetzen-ag.ch    jana.hueber@hotelschuetzen.ch
Sie haben noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich jetzt!

Loggen Sie sich mit Ihrem Konto an