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(er) Auch die Schützengesellschaft Oeschgen absolvierte das Eidg. Schützenfest «Luzern 2020». Pandemiebedingt war dieser Schiessanlass von 2020 auf 2021 verschoben worden – Zeitraum 11. Juni bis 11. Juli.

Immer noch im Korsett der Corona-Situation verzichteten die Organisatoren auf eine zentrale Durchführung und als Novum konnten die Wettkämpfe auf den Heimschiessständen ausgetragen werden. Von der SG Oeschgen machten 25 Schützinnen und Schützen davon Ge-brauch. Am ausgewählten Schiesstag war es – entgegen der kürzlichen Situation – sonnig und sehr warm, also witterungsbedingt nicht gerade das, was sich der Schütze für seine sportliche Tätigkeit wünscht. Trotzdem wurden sehr gute Resultate erzielt.
In der 1. Kategorie eingeteilt, waren zwölf Pflichtresultate im Vereinsstich angesagt. Und mit einem Schnitt von 94,383 Punkten (von 100 möglichen) braucht sich die SG Oeschgen nicht zu verstecken. Schweizweit generiert dieses Resultat den 61. Rang in der besagten Kategorie und im Kanton Aargau den 3. Rang hinter der SG Aarau und den Freischützen Büblikon. Folgende Schützen erzielten 90- und mehr Punkte: Thomas Mitterhuber: 97; Stefan Lütold, Patrick Winter und Georg Zundel: je 96; Thomas Bur: 95; Erhard Welte: 94; Albert Zundel: 93; Hans Welte: 92; Robert Winter: 90.
Auch in anderen angebotenen Stichen gab es ansehnliche Resultate. Es würde aber zu weit führen, einzeln darauf einzugehen.
Drei Schützen schossen dazu noch die Liegendmeisterschaft – total 60 Schüsse auf die Scheibe A10. Dabei gab es folgende Resultate: Stefan Lütold (Standardgewehr): 562 Punkte; Thomas Mitterhuber (Standardgewehr): 582 Punkte; Nadja Rätzer (Sturmgewehr 90): 530 Punkte. Mit diesen Punktzahlen erreichten allesamt die spezielle Auszeichnung.

Generalversammlung
Im Anschluss an das Schiessen wurde zur diesjährigen Generalversammlung eingeladen; auch dies als Novum aufgrund von Covid-19. 29 Schützinnen und Schützen nahmen daran teil. Fünf liessen sich entschuldigen. Heinz Hossli wurde als Stimmenzähler gewählt.
Thomas Kienberger verlas das Protokoll der GV vom 29. Februar 2020. Die Abfassung gab zu keinen Ergänzungen oder Änderungen Anlass. Das Protokoll wurde einstimmig genehmigt und bestens verdankt. Unter dem Traktandum «Mutationen» konnte die Aufnahme von Alessandro Bertolotti als Aktivmitglied vermeldet werden. Alessandro ist herzlich willkommen.
In seinem Jahresbericht streifte Präsident Georg Zundel die Aktivitäten, die durch den Lockdown überhaupt möglich waren. Eine Jahresmeisterschaft gab es nicht. Der Bericht wurde einstimmig gutgeheissen und mit Applaus verdankt.
Erhard Welte, Kassier, orientierte über die Jahresrechnung 2020. Das Endschiessen «light» erbrachte einen Gewinn von 29 Franken. Auch coronabedingt war eine Vermögensabnahme von rund 1900 Franken zu verzeichnen. Die Revisoren stellten dem Rechnungsführer ein sehr gutes Zeugnis aus und empfahlen, die Jahresrechnung 2020 zu genehmigen. Dies erfolgte einstimmig unter entsprechender Würdigung.
Das Jahresprogramm 2021 gab zu reden. So soll das ESF 2020 Luzern trotz dieses Novums zur Jahresmeisterschaft zählen und die in der Region angebotenen Schiessanlässe ebenfalls. Und damit mindestens neun Schiessen bewertet werden können, wird zusätzlich ein Trainingsstich kreiert werden.
Nadja Rätzer führt unter Beachtung der Covid-19-Richtlinien einen Jungschützenkurs durch.
Nach Erläuterung der schiess- und waffenrechtlichen Vorschriften und nachdem keine Anträge vorlagen, konnte der Vorsitzende die GV nach rund einer Stunde beenden. Für kulinarische Vollzufriedenheit sorgten Margrith Zweifel und Fritz Berger. In der «Rössli»-Küche in Eiken liessen sie das Nachtessen anrichten, holten es ab und bedienten die Versammlung.
Der Tag wird nach all den bisherigen Einschränkungen in bester Erinnerung bleiben.

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