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Foto: Philipp Holer

(chs) Im Oktober 2020 wurde die Spielsaison auch im Juniorinnen-Handball jäh unterbrochen. Endlich, am 10. April, im neuen Jahr gab der Verband das OK und die Mädchen durften wieder Wettkämpfe bestreiten. Die SG Möhlin/Magden U18 führt nach drei Siegen, zuletzt gegen Frick, die Tabelle an.

Anfang April reiste die Mannschaft nach Lenzburg und fuhr einen ungefährdeten Sieg mit 41:17 gegen die HSG Lenzburg ein. Eine Woche später empfing man in der heimischen Halle die SG Ruswil Wolhusen, leider ohne Publikum, und beendete auch diesen Match klar mit 44:28. Am vergangenen Wochenende folgte das Derby gegen den TSV Frick und damit ein erster Meilenstein um den Aufstieg. Wie Co-Trainer Philipp Holer berichtete, gestaltete sich diese Partie von Anfang an schwieriger. Frick liess den Ball laufen, erzielte tolle Tore und forderte Möhlin/Magden heraus. Ein nervenaufreibender Schlagabtausch mit verletzungsbedingten Ausfällen folgte und gar eine «Rote» zum Pausenabpfiff (Gesichtstreffer) und damit der Ausschluss einer Fricker Handballerin.
Ein echtes Derby war im Gange. Nach dem 9:8-Halbzeitstand für Möhlin/Magden folgten spannende ausgeglichene Minuten und Frick glich in der 47. Minute erneut zum 16:16 aus. Dank gezielter Umstellung und den beherzten Würfen der Topshooterinnen Jelena Radic, Lya-Chiara Buser und Aylin Karabulut erkämpfte sich die SG Möhlin/Magden schlussendlich die zwei Punkte zum 26:21-Sieg. Holer resümiert: «Alles in allem also ein gelungener Saisonstart! Nun geht es am 8. Mai im Steinli weiter, Gast ist die SG GTV Basel. Leider sind zu den Juniorinnen-Spiele nach wie vor keine Zuschauer zugelassen.»

SG Möhlin / Magden mit: Schädeli (16%); Zamuner (2), Weidmann, Herzog (5), Karabulut (3), Radic (5), Barbieri, Buser (6), Burkhalter (5).
Foto: Philipp Holer
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