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Dr. med Meret Merker Foto: SGAIM Lars Clarfeld

(pd) Die Mangelernährung hospitalisierter Erkrankter ist gefährlich und beeinflusst den Heilungsprozess. Je eher sie therapiert wird, desto günstiger ist die Prognose der Patientin oder des Patienten. Das Ansprechen auf eine Ernährungstherapie hängt jedoch stark vom Ausmass der Entzündung beim Patienten ab. Diese Erkenntnis zeigt die Analyse von Dr. med. Meret Merker. Die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM) verlieh der KSA-Ärztin den ersten Preis in der Kategorie «beste Originalarbeit».

Personen mit Mangelernährung sind im Spital keine Seltenheit. Betroffen sind oftmals medizinische Patientinnen und Patienten. Ihre Entzündungsreaktionen mindern den Appetit und beeinflussen die Heilung. Eine gezielte Ernährungstherapie hilft den Hospitalisierten bei ihrer Genesung. Deren hochgradigen Nutzen im klinischen Verlauf einer Krankheit belegte die EFFORT-Studie, die an acht Schweizer Spitälern durchgeführt wurde. Dr. med. Meret Merker nutzte sie als Basis ihrer weiterführenden Analyse und erhielt für deren Ergebnisse vom SGAIM den ersten Preis in der Kategorie «beste Originalarbeit» verliehen.

Gezielte Ernährungstherapie trägt massgeblich zum Behandlungserfolg bei
Dr. med. Meret Merker von der medizinischen Universitätsklinik des Kantonsspitals Aarau und Mitarbeiterin der Forschungsgruppe von Prof. Dr. med. Philipp Schütz, Chefarzt Allgemeine Innere und Notfallmedizin am KSA, bestätigt in ihrer preisgekrönten Arbeit den positiven Effekt der Ernährungstherapie. «Der Entzündungsgrad beeinflusst den Behandlungserfolg erheblich. Die Ernährungstherapie ist deshalb möglichst früh zu starten. Bei leichten oder moderaten Entzündungen sinkt das Komplikations- und Mortalitätsrisiko deutlich», betont Merker.

Ausgezeichnete Forschung aus dem KSA
Basierend auf Merkers Erkenntnissen wird dem Entzündungsgrad künftig vertiefte Aufmerksamkeit zuteil. Er hilft, Ernährungsziele zu optimieren und das Konzept der individuellen Ernährungstherapie weiter zu stärken. «Ich gratuliere Dr. med. Meret Merker herzlich zu diesem beachtlichen Forschungserfolg und bin davon überzeugt, dass die daraus gewonnenen Erkenntnisse ein Gewinn für unsere Patientinnen und Patienten ist», so Prof. Dr. med. Philipp Schütz.

Foto: Dr. med Meret Merker Foto: SGAIM Lars Clarfeld
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