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Die VPOD-Betriebsgruppe bei der èberreichung der Petition an die Leitung des USB Foto: zVg

(pd) Gestern wurde die Petition «Es reicht – spürbare Verbesserungen jetzt!» der VPOD-Betriebsgruppe an die Leitung des Universitätsspital Basel (USB) überreicht. Innerhalb von zweieinhalb Wochen wurde die Petition von 1208 Mitarbeitenden unterschrieben. Die Mitarbeitenden machen mit ihrer Unterschrift klar, dass sie sich nicht länger vertrösten lassen wollen, nachdem Forderungen aus der Vergangenheit im Sand verliefen. Die Spitalleitung beziehungsweise der Verwaltungsrat haben nun eine Frist bis zum 22. November, um angemessen auf die Forderungen zu reagieren.

Starkes Signal an die Leitung des USB
Die Petition «Es reicht – spürbare Verbesserungen jetzt!» der VPOD-Betriebsgruppe am USB wurde innerhalb von zweieinhalb Wochen von 1208 Mitarbeitenden, mehrheitlich aus dem Pflegebereich, unterschrieben. Dies ist mehr als die Hälfte, der in diesem Bereich beschäftigen Personen. Seit der grossen Demonstration am 12. Mai – Tag der Pflege mit über 1'000 Personen – und der Übergabe der Forderungen an die Spitalleitung des USB gab es keine spürbaren Verbesserungen. Im Gegenteil, die Belastung für das Personal hat nochmals zugenommen. Die Personalengpässe in der Pflege sind teils so massiv, dass das Stammpersonal über ihrem Pensum eingeplant wird. Und die angeforderten Dienste an den Zentralen temporären Personalpool (ZTP) können oft nicht besetzt werden. Der Druck auf die Pflegenden innerhalb der Teams ist enorm.

Klare Forderungen
Die 1208 Mitarbeitenden richten klare Forderungen an den Verwaltungsrat und die Leitung des USB:
• Eine generelle Lohnerhöhung von 5% für alle Mitarbeitenden
• Erhöhung des Zeitzuschlags bei kurzfristigem Einspringen oder Wechsel des Dienstes von 25% auf 50%
• Altersentlastung für schichtdienstleistende Mitarbeitende: Freiwillige Nachtwache ab 45 Jahren und schrittweise Reduktion der Wochenarbeitszeit ab 50 Jahren
• Komplette Erfassung und Abgeltung der effektiv geleisteten Arbeitszeit mittels Stempeln
Der Verwaltungsrat und die Spitalleitung haben nun bis zum 22. November Zeit, um zu erläutern, wie spürbare Verbesserungen bei den Arbeits- und Lohnbedingungen umgesetzt werden können.

Bild: Die VPOD-Betriebsgruppe bei der èberreichung der Petition an die Leitung des USB Foto: zVg
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