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(pd) Mit der Globalisierung wurden Arten aus ähnlichen Klimazonen in aller Welt absicht-lich oder versehentlich eingeführt. Einige vermehren sich unkontrolliert und stellen eine der grossen Bedrohungen für die einheimische Biodiversität dar. Pro Natura Aargau fordert daher rasches Handeln und unterstützt die Massnahmen und den Antrag des Regierungsrates für einen Verpflichtungskredit von insgesamt 14,8 Millionen Franken für 6 Jahre zur Umsetzung der sogenannten «Neobiota Strategie» im Aargau.

Invasive gebietsfremde Arten bedrohen unsere biologische Vielfalt. Sie können aber auch Krankheiten einschleppen, sich negativ auf die Gesundheit von Menschen auswirken (Allergien) und Infrastrukturen beschädigen. Obwohl Prävention die beste und kostengünstigste Kontrolle darstellt, wird dahingehend zu wenig unternommen.
Matthias Betsche, Geschäftsführer Pro Natura Aargau, betont: «Der Handlungsbedarf im Kanton Aargau ist sehr hoch und dringlich. Der Kanton Aargau muss invasive gebietsfremde Arten gezielt und rasch entfernen, um grösseren Schaden zu vermeiden». Pro Natura Aargau unterstützt daher den Antrag des Regierungsrates für einen Verpflichtungskredit von insgesamt 14,8 Millionen Franken für 6 Jahre zur Umsetzung der Neobiota Strategie im Aargau.
Dies soll prioritär in besonders schutzwürdigen Lebensräumen geschehen, zum Beispiel in Flachmooren, entlang von Gewässern oder in anderen besonders schutzwürdigen Naturräumen. Die Koordination zwischen Kanton und Gemeinden muss verstärkt werden. In jeder Gemeinde soll es daher eine Neobiota verantwortliche Person geben. «Wir unterstützen zudem die Idee, dass der Kanton eine «Task Force Neobiota» einsetzt. Diese soll mit Einbezug von Gemeinden und Verbänden breit abgestützt sein und mit der kantonalen Koordinationsstelle eine Strategie entwickeln, um die invasiven Arten im Kanton effizient zu bekämpfen», erklärt Matthias Betsche, Geschäftsführer Pro Natura Aargau.
Pro Natura Aargau fordert zudem, dass die öffentliche Hand mit gutem Beispiel vorangeht und auf ihren Grünflächen, Landwirtschafts- und Waldgrundstücken, Gärten und Parks auf einheimische Pflanzen setzt, um die Biodiversität im Aargau zu fördern.

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