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(pd) Im Kanton Aargau besteht Bedarf nach zusätzlichem Ablagerungsvolumen für Material des Typs A (unverschmutztes Aushubmaterial). Mit dem Deponievorhaben «Chremet» in Eiken kann der ausgewiesene Bedarf an Deponieraum für Material aus dem Oberen Fricktal mittelfristig gesichert werden.

Die Auffüllungsgesellschaft Sisseln-Münchwilen AG, Laufenburg beabsichtigt die Auffüllung mit Material des Typs A, kombiniert mit einem vorausgehenden Abbau des nutzbaren Kiesvorkommens im Projektperimeter. Der Regierungsrat beantragt deshalb beim Grossen Rat die Festsetzung des Standorts «Chremet» als Deponie des Typs A und als Materialabbaugebiet von kantonaler Bedeutung. Der Gemeinderat Eiken und der Regionalplanungsverband Fricktal Regio, der die Planung begleitete, unterstützen das Vorhaben.Weitere Informationen dazu sind unter www.ag.ch/grossrat >Geschäfte >Suche Geschäfte> Geschäfts-Nr.GR 21.127 verfügbar.

Festsetzung «Steinbruch Mellikon» als Deponie Typ B beantragt
Im «Steinbruch Mellikon» wird seit über 100 Jahren Kalkstein abgebaut. Die Wiederauffüllung mit Material des Typs A (unverschmutztes Aushubmaterial) ist bereits bewilligt. Neu soll der Steinbruch auch mit Material des Typs B aufgefüllt werden, da gesamtkantonal ein Bedarf an zusätzlichem Ablagerungsvolumen für Material Typ B besteht. So wird aktuell nur die Deponie «Emmet» in Seon als Deponie des Typs B betrieben. Darüberhinausgehende anfallende Typ-B-Materia-lien werden in umliegende Kantone exportiert. Bei Materialien des Typs B handelt es sich beispielsweise um Aushub-und Ausbruchmaterial in Inertstoffqualität oder um mineralische Bauabfälle, die aus dem Rückbau von Gebäuden anfallen und nicht anderweitig verwertet werden können.
Zur Verbesserung der kantonalen Entsorgungssicherheit wurden mit der «Leigruebe» in Fisibach und dem «Steinacher» in Mönthal zwei weitere Standorte in den Richtplan aufgenommen. Diese beiden Standorte befinden sich zurzeit in der Umsetzung in den Nutzungsplanungen der Gemeinden. Bei Betrieb dieser zwei neuen Deponien des Typs B wäre der kantonale Eigenbedarf rund zur Hälfte gedeckt. Um Ablagemöglichkeiten von Material Typ B im Kanton zu erhöhen, beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat die Festsetzung des «Steinbruch Mellikon» als Deponie des Typs B im Richtplan. Der Gemeinderat Mellikon und der Regionalplanungsverband Zurzibiet Regio, unterstützen das Vorhaben. Weitere Informationen dazu sind unter www.ag.ch/grossrat> Geschäfte > Suche Geschäfte > Geschäfts-Nr. GR 21.126 verfügbar.

Standort «Rägehalde» (Leuggern) wird zur Sicherung als Vororientierung in den Richtplan aufgenommen
Der Regierungsrat nimmt den Standort «Rägehalde» in Leuggern als Deponie des Typs B als Vororientierung in den Richtplan auf. So wird die Entsorgungssicherheit langfristig erhöht. Mit dem «Steinbuch Mellikon» wird derzeit bereits eine Deponie Typ B im Nordosten des Kantons geplant. Zudem setzt der Standort «Rägehalde» voraus, dass für rund 4,5 Hek-tar Wald eine Rodungsbewilligung vom Bundesamt für Umwelt erteilt würde. Für einen geplanten zeitgleichen Betrieb der Deponien in Leuggern und Mellikon wäre die Bewilligungserteilung nicht möglich. Mit der Einstufung der Deponie «Rägehalde» in Leuggern als Vororientierung bleiben weitere Eignungs- und Bedarfsabklärungen zu einem späteren Zeitpunkt sowie die volle Entscheidungsfreiheit für eine spätere Festsetzung vorbehalten.Bei Materialien des Typs B handelt es sich beispielsweise um Aushub- und Ausbruchmaterial in Inertstoffqualität oder um mineralische Bauabfälle, die aus dem Rückbau von Gebäuden anfallen und nicht anderweitig verwertet werden können

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