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In der Rhein-Apotheke in Stein war die Nachfrage bereits am Dienstag gross, Tests gab es aber erst ab Mittwoch. Foto: Sonja Fasler Hübner

(sfa) Seit heute können in Schweizer Apotheken Corona-Selbsttests bezogen werden. Jeder Einwohner erhält pro Monat kostenlos fünf Tests. In der Rhein-Apotheke war die Nachfrage bereits am Dienstag gross, doch die Kunden mussten auf Mittwoch vertröstet werden.

Ein Selbsttest funktioniert wie ein PCR-Schnelltest. «Die Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine deutlich geringere Erkennungsrate und daher eine geringere Aussagekraft - insbesondere bei Personen ohne Symptome», heisst es im Informationsblatt, das zu den Selbsttests abgegeben wird.
Um zu testen, muss ein Nasenabstrich durchgeführt werden. Der Test spricht auf Antigene an, Oberflächenstrukturen des Virus. Die genaue Anwendung ist in der Packungsbeilage beschrieben, wird aber gerne auch vom Personal in der Apotheke erklärt.
Die Teststäbchen müssen nicht ganz so tief in die Nasenhöhle eingeführt werden wie bei einem PCR-Test. Das führt dazu, dass der Selbsttest weniger genau ist. Zugelassen hat Swissmedic in der Schweiz bisher nur den Selbsttest von Roche «SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test Nasal».
Fällt ein Test positiv aus, muss das Resulat unmittelbar durch einen PCR-Test bestätigt werden. Und natürlich ist dann Selbstisolation angesagt.
Alle Einwohner der Schweiz und übrigens auch Grenzgänger können innerhalb von 30 Tagen gegen Vorweisen der Krankenkassenkarte jeweils fünf Tests kostenlos beziehen. Die Kosten für die Selbsttests übernimmt der Bund. Die Apotheken rechnen die Tests direkt über die Krankenkasse ab. Auch Selbstbehalt und Franchise übernimmt der Bund.

Bild: In der Rhein-Apotheke in Stein war die Nachfrage bereits am Dienstag gross, Tests gab es aber erst ab Mittwoch. Foto: Sonja Fasler Hübner
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