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(pd) Aufgrund der ersten bestätigten Ansteckung einer erwachsenen Person mit einer mutierten COVID-19-Virusvariante verordnete der kantonsärztliche Dienst im Kanton Basel-Landschaft eine umfassende Testung im Umfeld ihres ebenfalls positiv getesteten Kindes im Primarschulalter. Nun liegen 21 positive Testergebnisse vor. In der Folge müssen vom kantonsärztlichen Dienst weitere Massnahmen ergriffen werden.

Um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen und Erkenntnisse für den Umgang mit der neuen Virusvariante zu sammeln, wurden auf Anordnung des kantonsärztlichen Dienstes am 18. und 19. Januar insgesamt rund 500 Personen einem PCR-basierten Speicheltest unterzogen. Darunter befanden sich alle Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klassen der Primarschule Thomasgarten in Oberwil sowie deren Familienangehörige.
Die nun vorliegende Auswertung aller Testungen hat 21 positive Befunde ergeben. Diese betreffen sowohl Klassenkameradinnen und -kameraden des positiv getesteten Kindes und ihre Familienmitglieder als auch Kinder aus drei weiteren Klassen. Ob es sich dabei um Ansteckungen mit dem bereits bekannten Coronavirus oder mit einer neuen Variante handelt, wird voraussichtlich nächste Woche bekannt sein.

Anpassung der Quarantäne und weitere Testungen
Diese Ergebnisse erfordern eine Anpassung der bereits angeordneten Quarantäne für die Klassenkameradinnen und -kameraden des ursprünglich positiv getesteten Kindes und deren Familienmitglieder um 10 Tage. Alle bisher negativ getesteten Personen in diesem Kreis werden als präventive Massnahme zu einer erneuten Testung am Freitag, 22. Januar, aufgeboten. Zusätzlich müssen sich die Schülerinnen und Schüler der drei neu von positiven Befunden betroffenen Klassen in Quarantäne begeben und sich am Freitag ein zweites Mal testen lassen.
Da einige der nun positiv getesteten Kinder den Mittagstisch und die Tagesstruktur besucht haben, wurden rund 50 weitere Personen in Quarantäne versetzt. Die davon neu betroffenen Kinder werden ebenfalls kommenden Freitag getestet.

Teilschulschliessung aus betrieblichen Gründen
Die dadurch in Quarantäne versetzten Kinder sind auf verschiedene weitere Klassen verteilt. Somit müsste gleichzeitig Fernunterricht für diese Kinder und Präsenzunterricht für die übrigen Kinder gewährleistet werden. Aus betrieblichen Gründen ist dies nicht leistbar. Deshalb wird das Primarschulhaus Thomasgarten ab Freitag, 22. Januar, bis und mit Freitag, 5. Februar, in den Fernunterricht versetzt.
Der 21. Januar wird zur Organisation des flächendeckenden Fernunterrichts genutzt. Die Betreuung von nicht in Quarantäne versetzten Kindern, auch am Mittagstisch und in der Tagesstruktur, ist im Notfall vor Ort sichergestellt.

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