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(pd) EETS ist der europaweit kompatible elektronische Mautdienst der EU – neu mit Anschluss in die Schweiz. «Das vereinfacht und beschleunigt den Warenverkehr an der Grenze. Die Anbindung an EETS ist ein Meilenstein des Digitalisierungs- und Transformationsprogramms DaziT», heisst es in einer Medienmitteilung der Eidgenössischen Zollverwaltung.

Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) schafft die Voraussetzungen für die Anbindung der Schweiz an EETS, den europaweit kompatiblen elektronischen Mautdienst der EU (European Electronic Toll Service, EETS). Damit müssen Fahrer von ausländischen Transportfahrzeugen nicht mehr an der Grenze aussteigen, um die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) zu entrichten. Dies kann jetzt durchgängig digitalisiert anhand eines kleinen On-Board-Erfassungsgeräts geschehen.

Neu arbeitet die EZV dazu mit privaten Erfassungsdienstleistern, sogenannten EETS-Providern zusammen. Ein erster EETS-Provider, die Telepass, hat das erforderliche mehrstufige Zulassungsverfahren bestanden. Die erste offizielle EETS-Fahrt in die Schweiz fand am Donnerstag in Chiasso statt.

Die Ablösung des bestehenden LSVA-Erfassungssystems für inländische Fahrzeuge (emotach) ist gemäss der Roadmap des Transformationsprogramms DaziT auf Anfang 2024 vorgesehen. Die Liste von weiteren zugelassenen EETS-Providern wird auf der Webseite der EZV laufend publiziert.

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