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(pd)  Die SVP Fraktion wird an der nächsten Landratssitzung vom 3. Dezember eine dringliche Interpellation zur Frage, ob wir die Migranten in der Corona-Krise erreichen, einreichen, wie die Partei mitteilt.

Bezüglich der Ansteckungsorte und -wege mit dem Corona-Virus tappen die Behörden mehrheitlich im Dunkeln, findet die SVP Baselland: "Verfügte Massnahmen basieren zu wenig auf statistischen Auswertungen und entsprechenden Erkenntnissen, als vielmehr auf Vermutungen zu den Ansteckungswegen. Obschon die Pandemiebekämpfungsmassnahmen auf ein paar einfachen Verhaltensregeln (Abstandhalten, Hygienemassnahmen, Maskentragen) und einfachen ergänzenden Hinweisen (Anzahl Personen bei Zusammenkünften) fussen, verdichten sich die Hinweise, dass insbesondere Personen mit Migrationshintergrund gar nicht erreicht werden, diese Regeln entweder nicht verstehen oder nicht beachten. Hinweise darauf ergeben sich aus Medienberichten über den Umstand, dass eine überdurchschnittliche Anzahl Migrantinnen und Migranten positiv getestet wird. Zudem zeigen die örtlichen "Hotspots" der positiv Getesteten eine auffällige Häufung in Gemeinden resp. Quartieren mit hohem Anteil an fremdsprachigen Einwohnern."
Es sei zudem zu vermuten, dass auch die Coronastationen inkl. Intensivbetten und Beatmungsplätze in den Spitälern überproportional von Personen mit Migrationshintergrund belegt seien; diese Beobachtung äusserten zumindest Personen, die in den Teststationen oder Spitälern arbeiten. Eine objektive Auswertung zu dieser Frage liege offenbar aktuell nicht vor.
Dazu erwartet die SVP Baselland vom Regierungsrat entsprechende Antworten auf Einzelfragen.

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