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Preisträgerin Dasha Nelidova. Foto: zVg

(pd) Dasha Nelidova, PostDoc am Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie Basel (IOB), gewann einen der wichtigsten globalen Forschungspreise für junge Wissenschaftler: den Science & SciLifeLab Prize for Young Scientists. Er wird für die international besten und relevantesten Doktorarbeiten verliehen.

Nelidova gewinnt den Preis in der Kategorie Molekulare Medizin, für die Entwicklung einer optogenetischen Technologie, die das Potenzial hat, fast vollständig Erblindeten wieder Sehwahrnehmungen im nahen Infrarotbereich zu ermöglichen. Das Fachmagazin Science publiziert einen Essay von Dasha Nelidova über ihre Arbeit (hier geht es zum Essay).
«Dieser Preis ist eine grosse Ehre und Motivation», sagt Dasha Nelidova. «Er wird uns helfen, die Entwicklung neuer Therapien zur Wiederherstellung des Sehvermögens bei blinden Patienten weiter zu beschleunigen.»
Es ist bereits der vierte Preis für Dasha Nelidova in diesem Jahr, nach dem Swiss OphthAward 2020 für die beste experimentelle Arbeit, dem grundlagenwissenschaftlichen Forschungspreis 2020 der PRO RETINA Deutschland e.V. und der Retina Suisse und einem Ophthalmology Star Award 2020.
Dasha Nelidova machte ihre Doktorarbeit in Neurobiologie im Labor von Botond Roska, heute Co-Direktor des IOB und damals Gruppenleiter am Friedrich Miescher Institut für biomedizinische Forschung in Basel. Sie arbeitet weiterhin in der Gruppe von Roska am IOB, an der Entwicklung neuer translationaler Technologien zur Behandlung von Netzhauterkrankungen, die zum Erblinden führen.
Neben einem Preisgeld umfasst der Gewinn auch eine Eventwoche in Schweden mit einer formellen Ehrung, wissenschaftlichen Vorträgen und Networking-Seminaren. Wegen Covid-19 wurde diese vom Dezember 2020 auf einen noch festzulegenden Termin 2021 verschoben.
Der globale Science & SciLifeLab Prize for Young Scientists wird seit 2013 jedes Jahr vom Magazin Science und der SciLifeLab Partnerschaft von vier schwedischen Universitäten verliehen, für die vier weltweit besten Doktorarbeiten in den Life Sciences. Er soll die Besten und Intelligentesten, die noch am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen, ermutigen und ganz besonders motivieren, in ihren gewählten Forschungsgebieten weiter zu arbeiten, schreibt Science auf deren Preis-Webseite. Die Bewerbungskategorien für die diesjährigen Preise waren Molekulare Medizin, Zell- und Molekularbiologie, Ökologie und Umwelt, Genomik, Proteomik und Systembiologie.
Am Institut für Molekulare und Klinische Forschung in Ophthalmologie Basel (IOB) arbeiten Grundlagenforscher und Kliniker täglich Hand in Hand an einem besseren Verständnis von Augenkrankheiten und der Entwicklung neuer Therapien. IOB wurde im Dezember 2017 vom Universitätsspital Basel, der Universität Basel und Novartis als Stiftung gegründet. Der Kanton Basel-Stadt unterstützt das Institut mit einem substanziellen finanziellen Beitrag.

Unser Bild: Preisträgerin Dasha Nelidova. Foto: zVg
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