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(pd) Die Viva Bar & Lounge in Baden wird auf Anordnung der Kantonsärztin Dr. Yvonne Hummel geschlossen. Dies nachdem der Betreiber nach einem Barbesuch einer infizierten Person keine Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher vorlegen konnte. Die positiv getestete Person hat am gleichen Abend ein weiteres Lokal besucht. Insgesamt sind infolge des Bar- und Clubbesuchs 132 Personen in Quarantäne.

Personen die sich zwischen Samstag, 10. Oktober, 23 Uhr, und Sonntag, 11. Oktober, 1 Uhr, in der Viva Bar & Lounge aufgehalten haben, sollen sich in Selbst-Quarantäne begeben. Besucher, die sich später im gleichen Club wie die infizierte Person aufgehalten haben, konnten dank vorhandener Präsenzliste in Quarantäne geschickt werden.
Gemäss Artikel 4 Ziffer 2b der Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage) müssen die Betreiber die Erhebung von Kontaktdaten der anwesenden Personen sicherstellen, wenn aufgrund der Art der Aktivität, wegen örtlicher Gegebenheiten oder aus betrieblichen oder wirtschaftlichen Gründen während einer bestimmten Dauer weder der erforderliche Abstand eingehalten noch Schutzmassnahmen ergriffen werden können. Die Kontaktdaten
müssen zwecks Identifizierung und Benachrichtigung ansteckungsverdächtiger Personen nach Artikel 33 des Epidemiengesetzes der zuständigen kantonalen Stelle auf deren Anfrage hin unverzüglich weitergeleitet werden. Die erhobenen Kontaktdaten müssen bis mindestens 14 Tage nach der Teilnahme aufbewahrt werden. Dieser Verpflichtung ist die Viva Bar & Lounge in Baden nicht nachgekommen. Deshalb hat die Kantonsärztin Dr. Yvonne Hummel die Schliessung angeordnet. Die Verfügung gilt, bis der Betreiber nachweist, dass die Kontakterhebung und Weitergabe sichergestellt ist.

 

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