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(AGV) «Die Revision des Lohnsystems für Lehrpersonen sowie Schulleitungen der Volksschule Aargau (ARCUS) beinhaltet aus Sicht des Präsidiums des Aargauischen Gewerbeverbands (AGV) durchaus positive Elemente, wie die Vergütung auf Basis der Anzahl Erfahrungsjahre. Entgegen vieler Behauptungen ist das Lohnsystem des Kanton Aargaus hingegen absolut wettbewerbsfähig", schreibt der AGV in einer Mitteilung.

«Vor allem der Nachbarskanton Zürich übertrifft den Aargau, was aber in allen Berufsgattungen der Fall ist und somit nicht nur den Lehrer/innen und Schulleiter/innen. Da in Zürich die Lebenshaltungskosten höher ausfallen relativieren sich die Lohnunterschiede zu Nachbarskantonen.
Erst im 2011 wurde das Lohnsystem revidiert und attraktiver gestaltet. Nach nur rund 9 Jahren, fordern die Lehrpersonen eine nächste Lohnsystemanpassung. Der Schulbetrieb geniesst in der breiten Bevölkerung sowie auch beim Aargauischen Gewerbeverband grossen Respekt. Dennoch setzt die Forderung in der aktuellen Krise mit unbestimmtem Ausgang, wie eine drohende Rezession, ein falsches Signal. Während unzählige Angestellte um ihren Job fürchten, befinden sich Lehrer und Lehrerinnen in einer privilegierten Position ohne solche Sorgen. Die geplanten 69 Millionen an jährlichen Zusatzkosten belasten den Kanton Aargau zu stark und die präjudizierende Wirkung mit grossen finanziellen Auswirkungen auf alle weiteren Staatsangestellten aber auch Angestellte in der Privatwirtschaft wären unvermeidlich», hält der AGV fest.

 

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