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(pd) Die Barmelweid bot heute Donnerstag einem nationalen und internationalen Fachpublikum eine Plattform, um aktuelle Fragestellungen rund um die Tabakprävention und Behandlung der Tabakabhängigkeit zu diskutieren. Rund 50 Personen besuchten die Tagung im Kultur und Kongresshaus Aarau.

In welchen strategischen Entwicklungen befinden sich rauchfreie Spitäler und ihre Angebote? Welchen Einfluss hat die nationale Tabak-Kontrolle oder welche Behandlungen der Tabakentwöhnung haben sich bewährt? Neben verschiedenen Fachreferaten lockerte Dr. med. Fabian Unteregger, Arzt und Comedian, am Nachmittag die Runde auf.

Frischluftzone – der Weg zum tabakfreien Spital
Aus der Praxis berichteten verschiedene Referentinnen und Referenten von ihren Erfahrungen. Wie sich eine Rauchfrei-Politik planen und umsetzen lässt, zeigte beispielsweise das Spital Muri. Die Projektleiterin Jeannette Bucher berichtete, wie sie das Thema angepackt haben und was zu breiter Akzeptanz geführt hat. Das Schulprogramm «Nichtrauchen ist clever!» richtet sich an Schülerinnen und Schüler von 12 bis 14 Jahren. Ziel ist, mit den Jugendlichen möglichst vor ihrer ersten Zigarette über die Gefahren des Rauchens und über das Suchtpotenzial zu dis-kutieren. Eindrückliche Erfahrungsberichte stammten aus der Nikotinberatung der Barmelweid. So schilderte die Leiterin der Nikotinberatung und Organisatorin der Tagung, Susann Koalick, wie es bei einem 76-jährigen Patienten nach vielen Aufhörversuchen endlich Klick gemacht hat.

Zukünftige Strategie der Tabakprävention im Spital Setting
Damit Gesundheitsinstitutionen im Spitalsetting als engagierte und aktive Partner in der Reduktion des Tabak-Konsums der Bevölkerung wahrgenommen werden und sich ihrer Vorbild-rolle in der Gesellschaft bewusst sind, braucht es sichtbare und niederschwellige Angebote und Anreize. Fachpersonen der Tabakprävention sowie ein fachliches Netzwerk wie das Schweizeri-sche Forum FTGS unterstützen die Spitäler dabei.

Improvisation in der Beratung – die Lust am Scheitern
Ein interaktiver, musikalischer Vortrag vermittelte schliesslich die Grundlagen von Improvisation und Musik anhand von Übungen und dialogischem Transfer. Die Zuhörerinnen und Zuhörer Barmelweid Gruppe AG, 5017 Barmelweid, T 062 857 21 11, , www.barmelweid.ch erlebten die Wirkung direkt und unmittelbar. Die Übungen knüpften an die emotionale Intelli-genz an und «beflügelten» die Expertinnen und Experten der Nikotinberatung. So erfuhren diese, warum es sinnvoll ist, Elemente der Improvisation auch bei Patientinnen und Patienten einzusetzen. Schliesslich amüsierten sich die Teilnehmenden beim Auftritt von Dr. med. Fabian Unteregger und seinem Programm «Diese Unterhaltung kannst du rauchen – Pointen mit Teer».

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