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(avk) Die Aarg. Verkehrskonferenz (AVK) begrüsst das Modernisierungsprojekt zur Aufwertung der Strasseninfrastruktur im Raum Aarau-Buchs-Suhr. Sie legt ein klares Bekenntnis zum Sanierungsvorhaben ab, fordert allerdings einen Nutzen für alle Verkehrsteilnehmer und  moderate Kosten.

Im stark frequentierten Strassenraum Aarau-Buchs-Suhr sei der Handlungsbedarf offensichtlich, schreibt die AVK in einer Medienmitteilung. Der Strassenbelag sowie auch die Linienführung seien nicht mehr auf dem erforderlichen Niveau (Verkehrsfluss / Qualität) und die Infrastruktur stosse dadurch an ihre Grenzen. Dieser unhaltbare Zustand habe direkten Einfluss auf die Standortattraktivität und müsse zwingend behoben werden. Das Bauprojekt «Strassenraum Aarau-Buchs-Suhr» greift diese Problematik auf und bietet nach Ansicht der Aargauischen Verkehrskonferenz (AVK) positive Lösungsansätze. Die AVK unterstützt das Vorhaben dementsprechend grundsätzlich.

Motorisierter Individualverkehr stärker gewichten
Trotz der begrüssenswerten Aufwertung der Strasseninfrastruktur konstatiert die AVK klar, dass die geplanten Massnahmen nicht für alle Verkehrsteilnehmer den gleichen Nutzen erbringen. Die Schwerpunkte würden hier deutlich bei der Förderung des Fuss- und Veloverkehrs liegen, was selbstverständlich auch einem Anliegen der Aargauischen Verkehrskonferenz entspriche. Allerdings dürfe dabei der mobile Individualverkehr nicht benachteiligt werden. «Wir sehen diesbezüglich lediglich eine Betriebsoptimierung und fordern, dass Verbesserungen in den Bereichen Langsamverkehr sowie ÖV nicht zu Lasten des mobilen Individualverkehrs erfolgen und dies entsprechend klar kommuniziert wird», schreibt die AVK.

Kostenoptimierungen wünschenswert
Mit einem Verpflichtungskredit von zirka 34 Mio. Franken sei ein verhältnismässig kurzer Streckenabschnitt hoch budgetiert. Dies sei sicher der Komplexität des Bauvorhabens geschuldet, so die AVK, und die Massnahmen erforderten massive Aufwände zur Sicherung des Verkehrsflusses während der Bauphase. Trotzdem gebe es aus Sicht der AVK Potenzial für Kosteneinsparungen und damit finanzielle Mittel für zusätzliche, dringende Investitionen in die Strasseninfrastruktur im Kanton Aargau.

 


Wenden Sie sich bei Rückfragen gerne an:

GR Stefan Huwyler, Präsident AVK, (076 527 17 28) oder Clau-dio Erdin, Sekretär AVK, (062 746 20 40)

 

Die Aargauische Verkehrskonferenz (AVK) bündelt seit 1992 die Synergien verkehrsnaher Organisationen in organisatorischer sowie politischer Hinsicht. Zu den aktiven Verbänden zählen die Aargauer Sektionen der Verbände ACS, AGVS, ASTAG, carrosserie suisse, SWISS Cycling SRB und TCS.

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