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(pd) Die Basel Sinfonietta hat eine neue Geschäftsführerin. Nachfolgerin von Felix Heri, der an das Lucerne Festival wechselt, wird die deutsche Kulturmanagerin Daniela Martin.

Die Mitbegründerin und langjährige Geschäftsführerin des auf zeitgenössische Musik spezialisierten Ensemble Variances arbeitete bei renommierten Klangkörpern genauso wie für Künstleragenturen, Kulturinstitutionen und Festivals und bringt damit die nötige Erfahrung mit für die Positionierung der Basel Sinfonietta als führendes Orchester für zeitgenössische Musik. Daniela Martin wird ihre Stelle am 16. September antreten.

Die 1974 in Giessen (Deutschland) geborene Daniela Martin ist ausgebildete Musikerin und Literaturexpertin und interessiert sich für die ganze Vielfalt der Künste. Sie arbeitete u.a. beim Festival de Radio France et Montpellier, am Centro Cultural de Belem in Lissabon und seinem Festival Dias da Musica, beim Orchestre National de France, sowie als Assistentin/Agentin für Künstler wie Kurt Masur, Fazil Say oder Augustin Dumay.

Seit 2010 ist Daniela Martin als Mitbegründerin und Geschäftsführerin mit dem auf zeitgenössische Musik ausgerichteten Ensemble Variances in Rouen (Frankreich) eng verbunden. In dieser Funktion initiierte sie auf der ständigen Suche nach dem ultimativen Aufführungserlebnis eine Reihe internationaler Kooperationen, Tourneen und Auftragsprojekte im Bereich der zeitgenössischen Musik. Ziel dabei war stets, einen echten Austausch zwischen Publikum und Interpreten herzustellen.

Zu ihrer neuen Herausforderung äussert sich Daniela Martin wie folgt: «Die Basel Sinfonietta konnte sich in den vergangenen Jahren stark profilieren und gilt heute als eines der strahlkräftigen Orchester für zeitgenössische Musik in Europa. Ich bin sehr glücklich, so einen aussergewöhnlichen Klangkörper auf seinem Weg begleiten zu dürfen. Die Evidenz zeitgenössischer Musik gibt uns die Chance, einen Resonanzraum für die Fragen der Zeit zu bieten und der Gegenwart einen Klang zu geben.

Als Geschäftsführerin muss ich vorausblickend arbeiten – gerade in der aktuellen Krisensituation – um neue, starke Ansatzpunkte für innovative, visionäre und multimediale Konzertformen zu entwickeln. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Ensemble das Potenzial hat, die Menschen auch in unserer für die Kultur so schwierigen Zeit für neue Musik zu begeistern. Was Basel für die zeitgenössische Kunst ist, soll Basel Sinfonietta für die zeitgenössische Musik sein!»

Franziska Németi-Mosimann, Präsidentin des für die Wahl zuständigen Orchestervorstands, stellt fest: «Wir freuen uns sehr, Daniela Martin für uns gewonnen zu haben. Wir sind überzeugt, dass sie mit ihrer umsichtigen und intelligenten Persönlichkeit dazu beitragen wird, die Position der Basel Sinfonietta als führendes Orchester für zeitgenössische Musik mit innovativen Ansätzen weiter auszubauen.»

Daniela Martin wird erstmals an der Saisoneröffnung der Basel Sinfonietta vom 30. August im Stadtcasino Basel öffentlich auftreten. Sie tritt ihre Stelle am 16. September an.

Bild: Daniela Martin. Foto: zVg

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