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(pd) Die Dem Wald kommt grosse Bedeutung als Naherholungsgebiet zu. Durch die Corona-Pandemie wird diese Funktion noch wichtiger. Wo liessen sich denn Abstandsregeln besser einhalten als im Wald? Damit nimmt leider auch der Druck auf den Lebensraum der Wildtiere zu.


Seit den «corona»-bedingten Restriktionen stellen die Aargauer Jägerinnen und Jäger vermehrt Beunruhigungen im Wald fest. Das Wild wird gestört. Es findet in seinen angestammten Einständen keine Ruhe mehr und flüchtet – oft mit fatalen Folgen.

Stress für das Wild
«Bei meinen täglichen Reviergängen habe ich seit den Corona-Virus-Einschränkungen eine sehr starke Zunahme von verschiedenen Aktivitäten abseits der Waldstrassen feststellen müssen», so Hubert Bereuter, Jagdleiter im Revier Bünzen-Rottenschwil. «Das Rehwild wird von unvernünftigen Waldgängern übermässig gestresst. Und das bald zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die Leute sollten unbedingt auf den Waldstrassen bleiben.» Das Wild akzeptiert das normale «Treiben» auf den Waldstrassen – es schaut sogar aus sicherer Distanz zu. Es erschrickt jedoch extrem ab Menschen – Wanderern und vor allem auch Bikern, Hundehaltern sowie Reitern – die quer durch den Wald auf den Waldpfaden daher kommen.
Störungen des Wildes können durchaus gefährliche Folgen haben. «Wir haben in unserem Revier dieses Jahr bereits 18 Stück Fallwild auf den Strassen», sagt Hubert Bereuter. «Allein im April sind 12 Rehe dem Strassenverkehr zum Opfer gefallen. Ich habe auch von anderen Revieren, welche seit Jahren keine derartigen Probleme hatten, Informationen über eine Zunahme von Fallwild erhalten. Wir haben in unserem Revier mit seinen vier stark befahrenen Hauptstrassen zwar jährlich relativ viel Fallwild. Jetzt ist die Situation aber ausserordentlich. Ich bin seit mehr als 40 Jahren Jäger. So etwas habe ich aber noch nie gesehen.»

Störung des Wildes vermeiden
In einer Mitteilung auf ihrer Homepage mahnt die Sektion Jagd und Fischerei: «Aus Rücksicht auf die Wildtiere soll auf Aktivitäten in der Dämmerung und in der Nacht im Wald und am Waldrand verzichtet werden. Im Frühling ist das Erwachen der Natur im Wald besonders gut zu beobachten. Doch gerade in dieser Zeit brauchen die Wildtiere im Wald einen besonderen Schutz. Deshalb gilt im Wald und am Waldrand vom 1. April bis am 31. Juli die Leinenpflicht für Hunde. Alle Besucherinnen und Besucher des Waldes sind während dieser Zeit gebeten, aus Rücksicht auf die Wildtiere und vor allem die bodenbrütenden Vögel die Waldwege nicht zu verlassen und den Wald tagsüber zu geniessen. In der Nacht und in der Dämmerung sind die Wildtiere besonders aktiv und sollen nicht gestört werden.»

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