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(pd) Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1145 bestätigte Fälle vor (4 mehr als am Vortag). Bisher sind total 37 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (1 mehr als am Vortag). Mit weiteren Fällen muss gerechnet werden.

19 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon werden 4 Personen auf Intensivstationen behandelt, wovon alle Personen künstlich beatmet werden müssen. Derzeit ist 1 Person auf der Intermediate Care Unit/Über-wachungsstation. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 970 Personen als geheilt. 

Zurzeit unterstützen 205 Angehörige des Zivilschutzes, 8 Angehörige der Armee und 29 Angehörige des Zivildienstes verschiedene aargauische Spitäler und Pflegeheime in den Bereichen Betreuung, Pflege, Logistik und Personenlenkung. Dazu laufen insgesamt 51 Einsätze.

Auch Betriebe und Einrichtungen, die ab 11. Mai 2020 geöffnet bzw. betrieben werden dürfen, müssen gewährleisten, dass das Übertragungsrisiko für ihre Mitarbeiter, Kunden, Besucher und Teilnehmer mi-nimiert wird. Die hierzu notwendigen präventiven Massnahmen sind umzusetzen und in einem Schutz-konzept zu dokumentieren. Wenn immer möglich sollen hierbei die Grobkonzepte der einzelnen Bran-chen oder Berufsverbände verwendet werden. In den Grobkonzepten werden die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit betreffend Hygiene und sozialer Distanz branchen- bzw. berufsspezifisch konkretisiert. Die Muster-Schutzkonzepte und Grobkonzepte finden sich im Internet unter backtowork.easygov.swiss und www.ag.ch/coronavirus. Dort wurde ein Bereich "Lockerungen der Massnahmen" eingefügt.
Beim Kanton geht man davon aus, dass es in den nächsten Wochen zu einem Anstieg der Infektionsraten kommen kann. Auslöser dafür können die Lockerungsschritte vom 27. April und vom 11. Mai 2020 sowie die verlängerten Wochenenden von Auffahrt und Pfingsten sein (je nach Wetter). Gestützt auf diese Prognose geht man nicht davon aus, dass es in den nächsten Monaten zu einer Überforderung des Aargauer Gesundheitswesens kommt — es sei denn, eine zweite, starke Welle beginnt.
Es ist anzunehmen, dass der Bundesrat rasch nach Beginn der "zweiten Welle" wiederum ein-schränkende Massnahmen anordnen würde, die sich dann verzögert ab Mitte Juni 2020 wieder zu einer Entlastung führen würden.

Empfehlung: Maske tragen, wenn Abstandhalten nicht möglich ist
Verhhaltensempfehlungen für die Bevölkerung: Umfassende Informationen zum neuartigen Coronavirus (COVID-19) sind auf der Webseite des BAG zu finden: www.bag.admin.ch/neues-coronavirus
Die wichtigsten Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung: Notfall- und Beratungstelefon Coronavirus des Aargauischen Ärzteverbandes: Der Aargauische Ärzteverband betreibt für medizinische Notfälle beziehungsweise dringende medizinische Fragen in Zusammenhang mit dem Coronavirus, eine Telefonnummer: 0900 401 501. Die Bevölkerung ist gebeten, die Nummer nur in effektiven medizinischen Notfällen zu benutzen beziehungsweise wenn keine Informationen auf den Webseiten der Behörden gefunden werden können.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, keine allgemeinen telefonischen Anfragen an die Notfallnummer 144 zu richten.

Mailadresse für Fragen betreffend den Kanton Aargau
Informationen zum Coronavirus (COVID-19), die den Kanton Aargau betreffen, sind auf der kantonalen Webseite www.ag.ch/coronavirus zu finden. Für Fragen rund um das Coronavirus, die den Kanton Aargau betreffen, wurde für die Bevölkerung eine Mailadresse eingerichtet:
Auf der Plattform www.ag.ch/helfen können sich Freiwillige, die helfen möchten, melden.

 

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