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(pd) Die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) begrüsst das heute per Sonderverordnungsrecht beschlossene Massnahmenpaket der Aargauer Regierung. Der Fokus auf die am stärksten betroffenen Betriebe kann drohende Konkurse und damit unmittelbaren volkswirtschaftlichen Schaden abwenden.

Die Umsetzung der Massnahmen
soll rasch und unbürokratisch erfolgen. Die AIHK fordert den Regierungsrat auf, sich beim Bund dafür einzusetzen, auf umfassende Betriebsschliessungen zu verzichten. Die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) dankt dem Regierungsrat für die heute per Sonderverordnungsrecht beschlossenen Soforthilfen zu Gunsten der Wirtschaft. Mit dem geschnürten Massnahmenpaket im Umfang von 300 Millionen Franken werden stark betroffene Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe unterstützt. Das hilft unter anderem jetzt die Liquidität sicherzustellen und später eine Konkurswelle zu verhindern. Die Abstimmung mit den heute vom Bundesrat ebenfalls kommunizierten Massnahmen ist sinnvoll und hilft in all jenen Bereichen, die der Bund nicht abdeckt.

Punktuelle Hilfe statt blinde Verteilung
Die kantonalen Massnahmen beinhalten die Ergänzung der Kreditausfallgarantien des Bundes für KMU, Beiträge an kleinere Unternehmen sowie individuelle Unterstützung von KMU, wo zusätzliche, nicht abgedeckte Beiträge oder Kredite nötig sind. Damit wird richtigerweise auf kurzfristige Nothilfe und die Liquiditätssicherung fokussiert. Die Umsetzung dieser Massnahmen muss nun rasch und unbürokratisch erfolgen, wie es Bundesrat Ueli Maurer für die Soforthilfe des Bundes am Mittag bereits skizziert hat. Es ist aber
richtig, wenn der Kanton auf eine Verteilung der Hilfsgelder mit der Giesskanne verzichtet und die Unterstützung optimal und wirksam mit der einberufenen Arbeitsgruppe für die stark notleidenden Betriebe organisieren will.

Kein Stillstand der industriellen Produktion
Die bereits kommunizierte Haltung des Regierungsrates, kantonale Alleingänge abzulehnen, unterstützt die AIHK ebenfalls. Auf Massnahmen wie im Tessin, wo grosse Teile der industriellen Produktion geschlossen wurden, soll im Kanton Aargau so lange wie möglich verzichtet werden. Die AIHK unterstützt den Regierungsrat in seiner Haltung und fordert ihn dazu auf, sich auch auf
Bundesebene dafür einzusetzen, dass keine landesweiten Betriebsschliessungen verordnet werden.

Es braucht jetzt gemeinsame Anstrengungen und die Solidarität von allen, damit die Wirtschaft nicht zum Stillstand kommt und die funktionierenden Wertschöpfungsketten nicht unterbrochen werden. Unsere Betriebe sind sich bewusst, dass der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gemäss SECO/BAG zwingend eingehalten werden muss – und sie sind bereit, dazu ihren Beitrag zu leisten. Unzählige Unternehmen haben bereits vorbildlich reagiert und zum Schutz der Belegschaft beispielsweise vielen die Arbeit im Home Office ermöglicht, auf Schichtbetrieb umgestellt oder bauen ihre internen Weiterbildungs- und Kommunikationsangebote auf digitalen
Kanälen weiter aus.

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