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(pd) Im Kanton Aargau liegen zurzeit 266 bestätigte Fälle vor (25 mehr als Montag). 24 Personen sind zurzeit hospitalisiert. 2 Personen werden auf Intensivstationen behandelt und müssen künstlich beatmet werden. Bisher sind zwei Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (beide älter als 85). Mit weiteren Fällen muss gerechnet werden.

Wie die kantonale Task Force weiter mitteilt, ist die Kantonspolizei Aargau nach wie vor mit Spezialdetachementen im Einsatz um das Versammlungsverbot durchzusetzen. Die Lage an den offenen Grenzübergängen hat sich soweit normalisiert, jedoch ist gerade zu Stosszeiten mit einer verlängerten Wartezeit zu rechnen. Durch die Versorgung mit Schutzmasken vom Labor Spiez kann das Gesundheitswesen kurzfristig entlastet werden. Entgegen Medienberichten werden zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin Personen getestet, welche entweder schwer krank sind und im Spital behandelt werden müssen oder im Gesundheitsbereich arbeiten. Die aktuelle Teststrategie wird beibehalten; es werden momentan schweizweit ca. 6000 Tests pro Tag durchgeführt. Der Fahrplanwechsel der SBB ist gut angelaufen und stabil.
Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 1193 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wovon 18'618 Arbeitnehmerinnen betroffen sind. 2700 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es muss mit einer Wartezeit gerechnet werden. Auslandreisende werden dazu aufgerufen, sich auf dem «"Travel Admin App» zu registrieren.

Lageentwicklung, absehbare Massnahmen und laufende Planungen
Die Zahlen der Infektionen, Erkrankungen und Todesfälle werden weiter zunehmen. In den nächsten Wochen muss daher mit einer zunehmenden Zahl von krankheits- und quarantänebedingten Ausfällen gerechnet werden. Es ist jedoch zu früh, um über den weiteren Verlauf zu spekulieren. Die Anzahl der Neuansteckungen müsste sich aber verlangsamen, wenn die durch den Bundesrat beschlossenen Massnahmen greifen. Die Bettenkapazität wird weiter ausgebaut, darunter auch die der Intensivstationen. Es kann davon ausgegangen werden, dass in den nächsten Wochen die Anzahl der durchzuführenden Tests massiv ansteigen wird. Dadurch werden auch vermehrt COVID-19-Patienten stationär behandelt werden müssen. Dies wiederum führt zu einer gegenüber heute grösseren Belastung des Fachpersonals in den Spitälern und einem erhöhten Verbrauch an Schutzmaterial (Masken, Schürzen, Brillen, Handschuhe).
Es ist davon auszugehen, dass während der Erntezeit Erntehelfer fehlen werden. Aus diesem Grund wird versucht, diese Arbeitskräfte anderweitig zu organisieren.
Innerhalb einer Woche wird die SBB ihren Fahrplan weiter ausdünnen. Die weiteren Fahrplanwechsel sind auf den 26. und 30. März geplant.
In den nächsten Wochen plant das EDA dutzende zusätzliche Flüge nach Mittelamerika, Asien und Afrika, um 750 Schweizer Reisende zurückzuholen.

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