Ein Produkt der mobus 200px

(pd) Solidarität ist gefragt, Solidarität heisst jetzt aber auch Abstand halten. Die benevol Fachstellen vermitteln Freiwillige an passende Einsatzmöglichkeiten – und umgekehrt. benevol-jobs.ch stellt sich ab sofort als Drehscheibe für Initiativen und Plattformen aller Art als zentrales Informationssystem kostenlos zur Verfügung. 

Auf benevol-jobs.ch – der meistgenutzten Vermittlungsplattform für Freiwilligenarbeit in der Schweiz – können Organisationen, die Helferinnen und Helfer suchen, ihre Einsatzmöglichkeiten zur Bewältigung der Coronakrise kostenlos publizieren. Gleichzeitig können Einsatzwillige ihre Dienste auf der Plattform anbieten. benevol-jobs.ch stellt sich auch als Drehscheibe für Initiativen und Plattformen aller Art als zentrales und kostenfreies Informationssystem zur Verfügung. 

Einsatzorganisationen bauen aktuell verschiedene Hilfestellungen wie Einkaufs- und Betreuungsdienste auf, die einen zunehmenden Bedarf an Freiwilligen mit sich bringen. In den Sozialen Medien zeigt sich eine grosse Solidarität und viele Menschen bieten ihre Hilfe an. benevol Fachstellen nehmen diesen Bedarf von Einsatzorganisationen direkt oder via benevol-jobs.ch entgegen und vermitteln Freiwillige an entsprechende Stellen in ihrer Region. Dank der Bereitschaft zu solidarischem Engagement bei gleichzeitiger Beachtung der Vorsichtsmassnahmen leistet die Freiwilligenarbeit unverzichtbare Dienste in dieser herausfordernden Zeit. 

Helfen – aber wie? 

Viele Menschen beschäftigen sich damit, wie vom Virus bedrohte oder damit professionell beschäftigte Menschen unterstützt werden können, beispielsweise durch Einkaufen für ältere Personen, Kinderbetreuung und Anerkennungen für Personal in Pflege und Medizin. Freiwilliges Engagement ist bei der Herausforderung Corona gefragt – aber wie das aussehen sollte, muss gut geprüft werden. Persönlicher Kontakt und Interaktion mit Menschen sind nicht geboten, sondern potenziell gefährlich und daher immer auf die Notwendigkeit zu überprüfen. So heisst Solidarität im Moment oft auch Verzicht, und möglichst wenig direkten, persönlichen Kontakt zu anderen Menschen herzustellen. Freiwillige können sich gefährden und auch die zu versorgenden Menschen können bei Nachbarschaftshilfe gefährdet werden. Es bestehen Unsicherheiten hinsichtlich konkreter Schutz- und Verhaltensanweisungen. Sinnvoll ist, als Freiwillige/ Freiwilliger jeweils nur einen Haushalt zu übernehmen und damit Multiplikationseffekte, vor denen bereits bei der Kinderbetreuung gewarnt wird, zu vermeiden. Sinnvoll sind auch Engagements, die telefonisch oder digital ermöglicht werden, z. B. zur Vermeidung von Einsamkeit. benevol empfiehlt, sich vorwiegend bei bestehenden Einsatzorganisationen wie dem Schweizerischen Roten Kreuz, Spitex, Kirchgemeinden, Nachbarschaftshilfen und Quartiervereinen, deren Hilfsangebote vorhanden oder im Aufbau sind, als freiwillige Helferin/freiwilliger Helfer anzubieten. 

Plattformen 

benevol-jobs.ch – die meistgenutzte Vermittlungsplattform für Freiwilligenarbeit in der Schweiz vermittelt Helferinnen und Helfer an Organisationen und Einsätze an Freiwillige. benevol-jobs.ch stellt sich auch als Drehscheibe für Initiativen und Plattformen aller Art als zentrales und kostenfreies Informationssystem zur Verfügung. 

Hilf-jetzt.ch - hier sind Gruppen aufgelistet, die Entlastung bieten in der ganzen Schweiz. 

Five up – die App bringt ebenfalls Menschen zusammen und koordiniert Gruppen 

Swiss Volunteers stellt seine Plattform zur Helferkoordination kostenlos zur Verfügung. 

Vitamin b – die Informationsplattform für Vereine mit Arbeitsblättern zu rechtlichen und finanziellen Fragen aufgrund der ausserordentlichen Lage. 

Besonders gefragt: benephone – der gute Draht für Seniorinnen und Senioren 

benephone ist eine Telefonkette für ältere und alleinlebende Menschen. Regelmässige Anrufe ermöglichen den Teilnehmenden den Kontakt untereinander und vermitteln ein sicheres Gefühl im Alltag. Technische Hilfsmittel zur Auslösung von Notrufen sind zwar vorhanden, benephone möchte jedoch früher zur Verfügung stehen. 

Eine Telefonkette besteht aus vier bis sechs Personen, die sich selber organisieren. Der Rhythmus und die Tageszeit der Anrufe werden in den Gruppen festgelegt. Jede Gruppe bestimmt eine Kontaktperson, welche die Telefonkette startet. Die Kette endet mit dem letzten Anruf. Nimmt jemand den Anruf zur abgemachten Zeit nicht entgegen und hat sich vorher nicht abgemeldet, werden die gewünschten und nötigen Schritte eingeleitet. Die Teilnahme an der Telefonkette von benevol ist kostenlos. Kontakt: benevol SG 

Finden Sie ihre regionale benevol Fachstelle unter benevol.ch 

Sie haben noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich jetzt!

Loggen Sie sich mit Ihrem Konto an